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Upupayama: Honesty Flowers (Review)

Artist:

Upupayama

Upupayama: Honesty Flowers
Album:

Honesty Flowers

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Folk Rock, Psychedelic Rock

Label: Fuzz Club Records
Spieldauer: 70:11
Erschienen: 29.05.2026
Website: [Link]

UPUPAYAMA ist das Alter Ego des italienischen Multiinstrumentalisten Alessio Ferrari, der auf „Honesty Flowers“ seiner kreativen Neugier freien Lauf lässt und dabei Genre- wie Kulturgrenzen spielerisch überwindet. In dichten Hall gehüllt und von psychedelisch flimmernden Klangfarben durchzogen, entfaltet das Album eine ebenso schillernde wie schwer greifbare Atmosphäre. Ferrari verknüpft Einflüsse unterschiedlichster Herkunft zu einem organisch wirkenden Ganzen, das weniger auf klassische Songstrukturen als auf klangliche Entdeckungen setzt.


Für das Fundament sorgen markante Rhythmen und ein groovender Bass, während darüber vielschichtige Soundflächen, repetitive Gitarrenfiguren und mantraartige Gesangslinien kreisen. Mal treten latinamerikanische Anklänge in den Vordergrund („Fliim / Laliimph“), mal schlägt das wah-wah-getränkte „Oyob“ eine orientalisch gefärbte Richtung ein. Trotz dieser stilistischen Offenheit wirkt das Material nie beliebig, sondern folgt einer eigenen, leicht entrückten Logik.


Gemeinsam ist allen Stücken ihre konsequente Ausrichtung auf Wiederholung. Mitunter bis an die Belastungsgrenze ausgereizt, entsteht daraus ein eigentümlicher Spannungsbogen zwischen tranceartiger Sogwirkung und stoischer Beharrlichkeit. „Sound Mirrors“ durchbricht den Fluss kurzzeitig mit grell verzerrten Klangkaskaden, ehe „Mokusho“ den Hörer wieder sanft in dieses psychedelische Wechselspiel aus Bewegung und Stillstand zurückgleiten lässt.


FAZIT: UPUPAYAMAs „Honesty Flowers“ ist beileibe kein Album für den schnellen Konsum, sondern fordert Zeit und die Bereitschaft, sich auf seine hypnotischen Klanglandschaften einzulassen. Wer Gefallen an repetitiven Strukturen, psychedelischer Atmosphäre und stilistisch offenen Kompositionen findet, entdeckt hier ein ebenso eigenwilliges wie faszinierendes Hörerlebnis. Gelegentliche Längen gehören dabei ebenso zum Konzept wie die meditative Wirkung – und genau darin liegt letztlich der besondere Reiz dieses Albums.

Marco Rauland (Info) (Review 61x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Fliiim / Laliimph
  • Gilded Meditations
  • Mystic Chords of Memory
  • Oyob
  • In The Solstice Sun
  • Sound Mirrors
  • Mokusho
  • Old Sky, Wandering Clouds
  • Yuya
  • Morning Temple

Besetzung:

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