Partner
Services
Statistiken
Wir
Triple Lutz: In The Hands Of An Angry Mob (Review)
| Artist: | Triple Lutz |
|
| Album: | In The Hands Of An Angry Mob |
|
| Medium: | LP/Download | |
| Stil: | Hardcore Punk |
|
| Label: | SBÄM Records | |
| Spieldauer: | 21:57 | |
| Erschienen: | 26.06.2026 | |
| Website: | [Link] |
TRIPLE LUTZ aus Portland, Oregon lassen sich und ihren Hörern kaum Zeit zum Luft holen. Innerhalb von zwei Tagen aufs Band geprügelt, ist das Debütalbum „In The Hands Of An Angry Mob“ ein Hardcore-Punk-Kracher vom Feinsten.
Der Sound klingt roh und die wütende Energie der Band schwappt mit jeder Note auf den Hörer über. Titel wie „Brainwashed“ bieten aggressive Protestmusik und bringen das Blut mit Tempo und Temperament in Wallung.
Dass es in den Texten derweil um zentrale Fragen wie soziale Ungerechtigkeit, die Integrität von Politikern allgemein und den generellen Wert des Lebens in einer Leistungsgesellschaft geht, passt wie Arsch auf Eimer zu den spritzigen Songs, die zwischen Wut und Aufbruchsstimmung hin- und herpendeln.
Ein Stück wie „Dead Grass“ bricht das Muster von Tempo und Aggression gekonnt auf und präsentiert sich als Hymne an die Resignation, wobei sich marginale Grunge-Anleihen in den Sound schleichen.
„Slumlord Millionaire“ dagegen liefert wieder schmissige Wutmusik, deren Refrain sich bestens mitgrölen lässt, während „R.I.D.“ den Fokus auf flippige Rhythmen legt und dank des wütenden Gesangs noch ein wenig kaputter klingt als der Rest des Albums.
„Ultraviolet“ beschließt „In The Hands Of An Angry Mob“ als aufgekratzte Mitsinghymne zwischen treibendem Bass, Gangshouts und flächigen Riffs, die zwischen Blechsound und Hardcore-Aggression hin- und herschwenken.
FAZIT: TRIPLE LUTZ machen ihrem Titel „In The Hands Of An Angry Mob“ auch musikalisch alle Ehre und präsentieren sich als aufgedrehte Punks mit Hardcore-Bezug. Das klingt dem Cover entsprechend zwar ein wenig ausgeflippt und bewusst roh, aber es unterstreicht zugleich den angestrengt drängenden Charme der Truppe.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- Trigger Warning
- Brainwashed
- Don‘t Wake Daddy
- Dead Grass
- Side B:
- Slumlord Millionaire
- Trichotillomaniac
- R.I.D.
- Ultraviolet
- Bass - Sean Farrell
- Gesang - Asher Weinbaum, Lily Bry, Kay Morrisette, Sean Farrell
- Gitarre - Kay Morrisette
- Schlagzeug - Lily Bry
- Sonstige - Kaleb Harrison (Saxophon)
- In The Hands Of An Angry Mob (2026) - 11/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
