Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Woodland: Go Nowhere (Review)

Artist:

Woodland

Woodland: Go Nowhere
Album:

Go Nowhere

Medium: CD/Download
Stil:

Blues Rock

Label: Crispin' Glover
Spieldauer: 38:07
Erschienen: 10.03.2017
Website: [Link]

Aus dem musikalisch umtriebigen Trondheim in Norwegen stammt diese Formation und könnte einiges reißen, was urklassischen Blues Rock US-amerikanischer Provenienz betrifft.

"Go Nowhere" enthält wohlgemerkt aber neben jenen amerikanischen auch nicht wenige britische Spurenelemente, auch wenn alles letzten Endes eins ist: Experimentiert wird nicht, und das ist auch gut so, denn diesen Sound, den in der jüngeren Musikgeschichte in erster Linie Jack White wieder salonfähig machte (höre vor allem 'Got Me Wrong', um seinen Einfluss gerade auf Frontmann Gisles Organ zu erkennen), vernimmt man neuerdings ohnehin zu selten, zumal auf so hohem Niveau, wie ihn WOODLAND zocken.

Überprüfen kann man diese Behauptung am hypnotischen 'Dust Bowl' genauso wie am halbakustischen 'Dead Set'. Generell brauchen die Gitarren keine nachfettenden Effekte auf "Go Nowhere" (die Rocksau 'Set Me Free' wird dennoch richtig heavy), und stattdessen bereichern WOODLAND ihren Sound hier oder dort mit Klavier, vor allem während der anrührenden Ballade 'Luck’s Gone Bad' und im luftigen 'No Shining Light'. Luftiger Gesamtsound obendrein - ein hoch auf den Producer, dazu oft leicht übersteuerter Gesang, der angenehm vertraut anmutet, und fertig ist eine Genre-Scheibe nach Maß.

FAZIT: WOODLANDs "Go Nowhere" ist ein sympathisch moderner Archaismus, Blues vom Urigsten und nicht nur klanglich zeitlos, sondern auch kompositorisch über dem Durchschnittsniveau anzusiedeln. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 615x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Got Me Wrong
  • Dead Set
  • All in My Head
  • Wild Eyes
  • Luck’s Gone Bad
  • Dust Bowl
  • Set Me Free
  • Long Gone
  • No Shining Light
  • Go Nowhere

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Sieben mal sieben sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!