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Serpentyne: Angels of the Night (Review)

Artist:

Serpentyne

Serpentyne: Angels of the Night
Album:

Angels of the Night

Medium: CD/Download
Stil:

Symphonic Metal

Label: Hell Fairy / Painted Bass
Spieldauer: 55:29
Erschienen: 22.11.2019
Website: [Link]

Auf ihrem Debüt “The Serpent’s Kiss” widmeten sich SERPENTYNE teils Fantasy- teils real historischen Themen, während musikalisch recht gewöhnlicher Bombast-Metal auf der Agenda stand. Die Platte litt unter einem gelinde gesagt durchwachsenen Sound und der nicht immer sattelfesten Stimme ihrer Frontfrau; "Angels of the Night" stellt in dieser Hinsicht bedauerlicherweise keine Steigerung dar.

Im Gegenteils, die Scheibe wirkt regelrecht lieblos dahingeworfen, und die gemischtgeschlechtlich gesungenen Parts in zwei, drei Songs erweisen sich tatsächlich am stärksten (höre 'Lady SERPENTYNE'). Die Gitarren und das Schlagzeug klingen fies nach Kinderzimmerproduktion, ansonsten "glänzt" Maggiebeth Sand durch schmerzhaft einfältige Gesangsmelodien, während im Hintergrund handelsüblich gestrickte Keksdosen-Orchestrierung aus dem Arrangement-Grundkurs dudelt.

Die Basis sind unterdessen schematisch ersonnene Rhythmusgitarren zu einer gleichfalls mechanisch erscheinenden Drum-Bass-Begleitung. Folkloristische bzw. mittelalterlich anmutende Tonfolgen wie im schunkelnden 'Follow Me' oder 'Boudicca', einem diesbezüglich naheliegenden Titel und Textthema, würden erfreut aufhorchen lassen, wenn der Grundklang stimmen und irgendein Gefühl erregt würde.

Apropos: Überhaupt haben sich SERPENTYNE der altertümlichen Geschichte ihres Heimatlandes verschrieben, womit sie gleichwohl genauso bieder umgehen wie mit Metal, klassischen Elementen und Pop generell. Wie die Gruppe bei ihren gemeinsamen Konzerten mit Tarja Turunen und Stratovarius abgeschnitten hat, möchte man in Anbetracht von so viel Unterdurchschnittlichkeit auf allen Ebene gerne wissen … oder vielleicht doch besser nicht.

FAZIT: SERPENTYNE sind unterste Schublade in Sachen Symphonic Metal. Das zweite Album der BritInnen stellt sich als in so gut wie allen Punkten amateurhaftes Machwerk heraus, dass selbst Genre-Hardliner meiden sollten. Das das auf diesen Stil spezialisierte Sublabel von Painted Bass mit diesem Haufen anfangen will, bleibt schleierhaft.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 455x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 4 von 15 Punkten [?]
4 Punkte
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Tracklist:
  • Away from the World
  • Angel of the Night
  • Lady Serpentyne
  • Follow Me
  • Lady Macbeth
  • Bring on the Storm
  • Aphrodite
  • Salvation
  • Seven Signs
  • Boudicca
  • The Call of the Banshee

Besetzung:

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