Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Revolting: The Shadow At The World's End (Review)

Artist:

Revolting

Revolting: The Shadow At The World's End
Album:

The Shadow At The World's End

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Death Metal

Label: Transcending Obscurity
Spieldauer: 31:14
Erschienen: 27.11.2020
Website: [Link]

Na, wenn hier mal nicht eine Handvoll Songtitel regelrecht nach klassischem Death Metal schreien … und ganz davon abgesehen, dass sich REVOLTING ohnehin schon einen relativ hoch angesehenen Namen innerhalb der Szene gemacht haben, wird völlig Unbedarften spätestens bei der Betrachtung des Line-ups der Combo klar, worum es sich handelt.

Richtig, Rogga Johansson verbürgt sich wieder einmal für erzkonservatives Todesblei schwedischer Provenienz. Sein neben Paganizer wohl langlebigstes und aktivstes Projekt zieht auf der Grundlage von klischiert Genre-konformen Tod-und-Teufel-Texten aus der Feder des US-Amerikaners Desmond Ambrose Root (u.a. auch Artworks für die Band oder die Thrasher Warbringer) einmal mehr sämtliche Register der Stilistik ab, wobei sie sich unter kompositorischen Gesichtspunkten knapp überdurchschnittlich gut schlägt.

Nachdem der rasante Opener 'Defleshed' wie im Folgenden auch 'The Shadow At The World's End' (very Gothenburg …) und zuletzt 'Revolted By Life Itself' die melodische Schiene bedient hat, legen beispielsweise das zähe '1888' und das walzende 'Daggers That Mimic Life's Pain' (frühe Amon Amarth lassen hier grüßen - Hit-verdächtiger Refrain) die zurückhaltenden Qualitäten des Trios frei.

Vereinzelte Knüppeleien ('Carnage Will Come') einerseits und zerdehnte Leads andererseits scheinen in die Vereinigten Staaten oder genauer gesagt auf die frühen Stilblüten von Possessed und Autopsy zu schielen, wohingegen 'Sorrow As Companion' - im Übrigen zugleich das griffige Highlight im Rahmen dieser guten halben Stunde Musik - mit einer hübsch dreckigen Rock-'n'-Roll-Schlagseite (inklusive eines Gitarrenhelden-Solos und hymnischen Kehrverses) daherkommt.

Unterm Strich reicht das für …

FAZIT: … gediegene SweDeath-Unterhaltung auf einem klar abgesteckten Feld - REVOLTING bzw. "unser" Rogga schlagen sich unter diesen Voraussetzungen achtbar, auch wenn wieder kein zukünftiger Genre-Klassiker dabei herumkommt. From fans for fans …

Andreas Schiffmann (Info) (Review 487x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Defleshed
  • 1888
  • The Shadow At The World's End
  • Sorrow As Companion
  • Daggers That Mimic Life's Pain
  • Dragged Back To The Cellar
  • To The Bitter Bleeding End
  • Carnage Will Come
  • Revolted By Life Itself

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Sieben mal sieben sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!