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The Bardic Depths: The Bardic Depths (Review)

Artist:

The Bardic Depths

The Bardic Depths: The Bardic Depths
Album:

The Bardic Depths

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive-/Art-Rock

Label: Gravity Dream Music/Just for Kicks Music
Spieldauer: 57:58
Erschienen: 03.04.2020
Website: [Link]

Hinter THE BARDIC DEPTHS steckt das kreative Duo Dave Bandana (Sänger und Multiinstrumentalist) und Texter Brad Birzer, der ebenfalls zur Spoken Words-Besetzung gehört. Nicht „THIS IS SPARTA!“, aber mit ähnlicher Bedeutung: „THIS IS WAR!“ heißt es gleich als Willkommensgruß. Dabei geht es auf dem Album gar nicht so kriegerisch zu.
Bekannteste Mitstreiter sind Robin Armstrong (COSMOGRAF), der Backing Vocals und diverse Instrumentalparts beisteurt sowie Peter Jones (CAMEL, TIGER MOTH TALES), dessen Saxophon für einige der stärksten Momente des Albums verantwortlich ist („Depths Of Time“).

Erzählt wird vom Wert der Freundschaft, auch unter extremen Bedingungen. Dafür hat sich Birzer der Geschichte der beiden (nicht ganz unbekannten) Freunde J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis angenommen, was angesichts der atmosphärischen Erzählweise nahezu tadellos funktioniert.

Musikalisch bewegen THE BARDIC DEPTHS sich im weiten Gefilde des gepflegten Art Rocks. Stimmungsmäßig, auch in der Verwendung von Geräuschkulissen, wohnen PINK FLOYD, etwa zur „Final Cut´“-Zeit, in der Nachbarschaft. BARCLAY JAMES HARVEST gesellen sich, unter Verzicht auf übertriebenes Pathos, hinzu, in den ausladenden, glimmernden Instrumentalteilen finden sich Spuren von ALAN PARSONS und seinem Projekt, wobei Schlagerplattheiten außen vor bleiben. CAMEL haben ebenfalls ein kleines Häuschen bezogen.

Die Musik ist meist getragen, aber nie lahmarschig, da dürfen die Synthesizer friedvoll, aber auch bedrohlich zirpen, die Percussion übt sich dezent in Weltmusik (das ferne Klöppeln der Marimba) und gerade in den fließenden Saxophon-Parts finden sich smoothe Jazzpartikel. „The Bardic Depths“ ist ein Album, in das man sich fallen lassen kann, das seine Hörer stilsicher und bei allen möglichen Verweisen eigenständig auffängt. Keine Angst vor Prog, Jazz und intellektueller Disco (die „Depths Of Time“ erinnern phasenweise an PREFAB SPROUT). Die Melodien haben genau den richtigen Schmelz, der Rhythmus sitzt wie bei Taft-Models die Frisuren, alles ist im Fluss und konzentriert genug, um nicht in langweiliger Beliebigkeit auszuarten.

FAZIT: THE BARDIC DEPTHS ist das rundum gelungene Debüt der Herren Bandana und Birzer, die zudem das Geschick besitzen, sich fähige Mitstreiter ins Boot zu holen. So ist eine stimmungsvolle, balladeske Biographie entstanden, ein andachtsvolles, proggiges Loblied auf die Werte der Freundschaft.

Jochen König (Info) (Review 489x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • The Trenches
  • Biting Coals
  • Depths Of Time
  • 1.The Instant
  • 2.The Flicker
  • 3. The Moment
  • Depths Of Imagination
  • Depths Of Soul
  • The End

Besetzung:

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