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Antony Kalugin: Chameleon Shapeshifter (Review)

Artist:

Antony Kalugin

Antony Kalugin: Chameleon Shapeshifter
Album:

Chameleon Shapeshifter

Medium: CD
Stil:

Progressive Rock

Label: Caerllysi Music/Just For Kicks
Spieldauer: 46:46
Erschienen: 15.10.2021
Website: [Link]

Auf den Ukrainer ANTONY KALUGIN ist Verlass.
In steter Regelmäßigkeit veröffentlicht er ein schönes, oftmals sehr verträumt wirkendes (neo-)progressives (Instrumental-)Album nach dem anderen und bleibt sich und seiner Musik – die wir nur zu gut auch unter den Bandnamen KARFAGEN, SUNCHILD, HOGGWASH und AKP kennen – dabei treu, ohne durch extrem stilistische Wechsel oder dem Zwang, anders als gewöhnlich (Denn im Kalugin-Sinne ist Gewohnheit ein sehr hohes Gut!) zu klingen und dabei durchgängig eine hohe musikalische Qualität zu halten.
Gleiches gilt dabei auch für die kunstvoll-malerische Gestaltung seiner Alben durch Igor Sokolskiy (der völlig zurecht im als Poster gestalteten Booklet gleichrangig neben den beteiligten Musikern aufgeführt wird), die in ihrer Farbenfreude und Schönheit viel von dem vorwegnehmen, was uns atmosphärisch dann auf dem dahinter klingenden Silberling erwartet.

„Fliegen, Schweben, Erheben, Träumen“ – das sind die vier Schlagworte, die uns von der Rückseite des Digipaks sowie aus dem als Poster gestalteten Booklet-Bild in dessen Inneren entgegenschweben. Genau diese Absicht hinter den vier Worten verfolgt auch die Musik von „Chameleon Shapeshifter“.

Das nunmehr dritte Kalugin-Solo-Album klingt wie die würdige Fortsetzung der beiden Vorgänger „Marshmellow Moondust“ und „Stellar Gardener“ und schließt damit den musikalischen Triologie-Kreis perfekt.

Auch richtig starke Bar-Jazz-Passagen gibt’s neben den symphonischen Keyboard-Ausflügen oder floydianisch-hackettschen Gitarren, welche das Grundgerüst hinter Kalugins Album bilden, zu hören.
Hinzu kommen atmosphärische Vocals und Saxophone sowie Flöten und Akkordeon, die noch dazu für mitunter weltmusikalische oder intensiv naturverbundene Gefühle sorgen, welche herrlich zu dem immer wieder vor und während dieser epischen Klangreise, die sich gerne auch Richtung oldfieldsche Horizonte erhebt, auftauchenden Wasserrauschen passen.

Auf dem das Album abschließenden Bonustitel „Key“, der wohl nur deshalb zur Beigabe wurde, weil er sonst in der Geschlossenheit des rein instrumentalen – plus vokaler Beigaben, die zwar atmosphärisch nicht aber solistisch eingesetzt werden – Konzeptwerks einfach ohne Brüche und auch seiner YES-Affinität wegen, schwer zu integrieren gewesen wäre, selbst wenn die instrumental-epische Dreiviertelstunde von großer Vielfalt und Stimmungswechseln lebt.

Ein würdiger – sogar an die Spitze des dreiteiligen Kalugin-Album-Marathons kletternder – Abschluss der Trilogie aus Marshmellow-Mondesstaub, Sternen-Gärtner und nunmehr chamäleonschen Gestaltenwandler.

FAZIT: 'Aller guten Dinge sind drei!' Diese Weisheit gilt aus musikalischer Sicht voll zutreffend auch für den dritten ANTONY KALUGIN-Solo-Ausflug mit „Chameleon Shapeshifter“. Nach „Marshmellow Moondust“ und „Stellar Gardener“ setzt er nunmehr mit diesem Album sogar noch einen symphonischen Klassiker als Abschluss der Trilogie zum – wie er im Booklet verspricht – „Fliegen, Schweben, Erheben, Träumen“ drauf. Versprechen gehalten, also: „Licht löschen, 'Chameleon Shapeshifter' einlegen und abheben!“

Thoralf Koß - Chefredakteur (Info) (Review 1230x gelesen, veröffentlicht am )

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13 Punkte
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Tracklist:
  • Chameleon
  • Shapeshifter
  • Exeeptional Camel Ballard
  • House On The Hill
  • Wonderous Glory
  • Key (Bonus Track)

Besetzung:

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