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Harkane: Argo (Review)
| Artist: | Harkane |
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| Album: | Argo |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Death- und Black-Metal |
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| Label: | Dusktone | |
| Spieldauer: | 53:16 | |
| Erschienen: | 13.12.2024 | |
| Website: | [Link] |
Bombastischer Black Death, der einen atmosphärischen Hang zur Apokalypse aufweist, wird nicht selten mit Bands wie BEHEMOTH oder HATE assoziiert. Aber auch in Italien frönt der ein- oder andere Musiker diesem Genre und das auch nicht erst seit gestern. HARKANE existieren bereits seit 2010 und haben mit „Argo“ Ende 2024 ihr zweites Album veröffentlicht.
Darauf bedienen sich die Musiker nicht nur einer ähnlich druckvollen Soundästhetik, wie z.B. Nergal und Co., sondern inszenieren sich auch als Musiker in jener Schwarz/weiß-Gesichts- und Körperbemalung, die u.a. BEHEMOTH verwenden.
In der Musik finden sich derweil auch orchestrale Elemente, die den Sound voll und breit tönen lassen, sodass sich die Assoziation zum Meer und seiner ungestümen Gewalt, die von der Cover-Gestaltung ausgeht, passabel auf die Songs überträgt.
Obwohl HARKANE das von ihnen bediente Genre sicherlich nicht neu erfinden und sich auch die ein- oder andere Länge in die Songs einschleicht (z.B. wirken die einzelnen Spannungsbögen der Stücke doch recht ähnlich und das Interlude „Medea“ tönt eher verzichtbar), gefällt „Argo“ als stimmungsvolles Bombast-Album zwischen Death- und Black-Metal, dessen melancholische Gesamtstimmung mehr als einmal über kompositorische Eintönigkeit hinwegrettet.
FAZIT: HARKANEs „Argo“ gerät durch seine stilistische Nähe zu Bands wie HATE oder BEHEMOTH mehr als einmal in gefährliches Fahrwasser, denn die songschreiberische Qualität, bzw. die dichte Stimmung, welche die genannten Vorbilder mit ihrer Musik erzeugen können, lassen HARKANE über weite Strecken noch missen. Dennoch haben die Musiker zweifellos was auf dem Kasten und verfolgen ihre künstlerische Vision mit Hingabe. Die fette Produktion tut ihr Übriges, täuscht aber auch ein wenig über mangelnde Eigenständigkeit der Songs hinweg.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- The Phrixus Escape
- The Oracles of Pelias
- Argo
- Towards Colchis
- Medea
- Three Ordeals
- The Return Journey
- Vengeance
- Treachery
- Ending
- Bass - Ayssela
- Gesang - Ayssela, Kvarn, Paimon
- Gitarre - Kvarn, Paimon
- Keys - Ayssela
- Schlagzeug - Damned
- Argo (2024) - 9/15 Punkten
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