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Suffering: Things Seen But Always Hidden (Review)
| Artist: | Suffering |
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| Album: | Things Seen But Always Hidden |
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| Medium: | CD/LP/MC/Download | |
| Stil: | Black- und Doom-Metal |
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| Label: | Apocalyptic Witchcraft | |
| Spieldauer: | 44:43 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Sieben Jahre nach ihrem Debütalbum legen die Engländer SUFFERING nach und beschwören „Things Seen But Always Hidden“. Im Grenzbereich zwischen Black- und Doom-Metal quellen Songs wie „Enthralled“ oder „Consorting With The Devil“ zwar in angespannter Atmosphäre hervor, jedoch stellt sich das Keifen von Frontmann Sturmgeist Fornicator Insultus mit der Zeit als etwas unflexibel heraus.
Zwar changiert der Mann zwischen tiefen und hohen Schreien und auch das ein- oder andere Grollen lässt Stimmung aufkommen, aber gerade in einem atmosphärisch drögen Zwischenspiel wie „What Once Was Shall Be Again And What Is Shall Be No More“ verlieren sich die Stimmfetzen zunehmend im nebulösen Sound der rituell angehauchten, minimalistischen Instrumentierung.
„Apocrypha Through The Keyhole“ nimmt die Stimmung des Vorgängerstücks auf und schleppt sich in schwarzem Doom-Gewand voran. Der Fokus liegt auf den Gitarren, die melodisches Tremolo-Picking offerieren, zu dem sich gehässige Raserei ebenso breitmacht, wie die Musiker immer wieder die Handbremse ziehen und damit den Fokus auf die verzerrt-verzweifelten Schreie des Frontmanns legen.
Dass dabei dennoch nicht allzu viel hängen bleiben will, liegt einerseits an der stimmlichen Eintönigkeit von Sturmgeist Fornicator Insultus, andererseits wirkt auch die Musik in vielen Teilen sehr ähnlich komponiert, sodass sich der Eindruck von Selbstwiederholung hier und da nicht leugnen lässt.
Dennoch haben Stücke wie „Hell On Earth: New Eden“ ihre Momente. Dass die Bassarbeit zudem recht gut zur Geltung kommt, sorgt dann doch noch für eine gewisse Varianz in Sachen Stimmung, wenngleich SUFFERING auf Albumlänge noch nicht wirklich den fetten Bock schießen.
FAZIT: SUFFERINGs „Things Seen But Always Hidden“ birgt einige spannende Ansätze in seiner Verquickung von Doom- und Black-Metal. Dabei setzen die Engländer überwiegend auf repetitives Songwriting, das unterm Strich mehr Geräuschkulisse als mitreißende Musik im klassischen Sinn bietet. Dennoch lässt sich eine gewisse Wirkung der Atmosphäre nicht leugnen, es fehlt allerdings noch an nachhaltiger Spannung.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- The House With The Red Door
- Enthralled
- The Chamber Of Breathtaking Delights
- Consorting With The Devil
- What Once Was Shall Be Again And What Is Shall Be No More
- Apocrypha Through The Keyhole
- Hell On Earth: New Eden
- Behind The Green Door
- Bass - Inquinatus
- Gesang - Sturmgeist Fornicator Insultus
- Gitarre - Aydlig
- Schlagzeug - Malleus
- Things Seen But Always Hidden (2025) - 7/15 Punkten
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