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Tobias Werner: Chevaux Electriques – Songs About Sport (Review)
| Artist: | Tobias Werner |
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| Album: | Chevaux Electriques – Songs About Sport |
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| Medium: | LP/MC/Download | |
| Stil: | Experimentelle Indie-Musik |
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| Label: | Krakenduft Records | |
| Spieldauer: | 38:42 | |
| Erschienen: | 13.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
TOBIAS WERNER vollzieht auf „Chevaux Electriques – Songs About Sport“ weniger musikalischen Massensport, als vielmehr Raum für künstlerische Interpretation zu schaffen. Klare Genregrenzen sind dabei eher selten auszumachen, stattdessen treffen sanfte Akustiksounds auf verzerrtes Gebrüll („He said“), während sich die allgemeine Stimmung des Albums zwischen introvertierter Bedachtheit und reduzierter Instrumentierung hin- und her bewegt.
Stücke wie „Grand Black Velvet“ bauen dabei vornehmlich auf repetitiven Gitarrenmustern auf, während sich eine Nummer wie „Home“ als intimer Moment des Rückzugs entpuppt. Dunkler Gesang trifft auf ein entspanntes Klavier, wobei die Stimmung stets ein wenig schräg und abstrakt wirkt.
„Mondo Duplantis“ dagegen kommt rhythmusbetonter daher und spielt mit gegenläufigen Motiven diverser Saiteninstrumenten, was den allgemeinen Charakter ein wenig abstrakt erscheinen lässt. „Asse Sterben am Tisch“ und „Scrape my bowl“ klingen dagegen experimenteller.
Dezent verschrobener Gesang zwischen bedachtem Flüstern (erstgenanntes Stück) und Trunkenheitsgebrüll (letztgenanntes Stück) trifft auf akustische Instrumentierung, die von Seemannscharakter bis hin zu Punk-Charme reicht und damit zugleich krude und interessant klingt.
FAZIT: TOBIAS WERNERs „Chevaux Electriques – Songs About Sport“ motiviert, entgegen seines Titels, kaum zur Bewegung, sondern klingt stellenweise sehr verhalten und bedacht. Dadurch persifliert der Künstler sein Albummotto gewissermaßen selbst, hält aber auch eine gewisse Spannung in seiner Musik aufrecht, die zum experimentellen Charakter der Stücke passt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Nothing to declare
- He said
- Karabatic
- Tiggy
- Grand Velvet Black
- Home
- Mondo Duplantis
- Kasai/Gira
- Asse Sterben am Tisch
- Scrape my bowl
- Gesang - Tobias Werner
- Gitarre - Tobias Werner
- Chevaux Electriques – Songs About Sport (2026) - 9/15 Punkten
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