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Black Daffodils: Broken Flower (Review)
Artist: | Black Daffodils |
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Album: | Broken Flower |
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Medium: | CD | |
Stil: | Gothic Rock/Metal |
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Label: | Eigenproduktion | |
Spieldauer: | 49:51 | |
Erschienen: | 25.10.2013 | |
Website: | [Link] |
Daffodil ist einer der englischen Begriffe für Narzisse. Demzufolge heißt die Band, um die es hier geht, übersetzt so viel wie schwarze Narzissen, was für eine Gothic-Band in meinen Ohren auch stimmiger klingt als die englische Version. Aber zumindest dürfte der Name in der Musikwelt einzigartig sein. "Broken Flower" ist das Debutalbum der Truppe aus Franken.
Der Gothic Metal von BLACK DAFFODILS ist vielschichtig. Dynamik und Melodik halten sich im Sound ebenso die Waage wie Komplexität und Eingängigkeit. Differente Gefühle und Stimmungen werden musikalisch solide umgesetzt und in Songs mit variierenden Phasen und Passagen zum Ausdruck gebracht. Dabei kann die Band als klaren Pluspunkt verbuchen, dass Frontfrau Andrea eine äußerst variable Stimme hat und spielend zwischen einer kraftvoll-rockigen Gangart und intensiv-emotionalem Gothic-Gesang wechseln kann.
So weit gibt es nichts zu meckern. Das Problem bei "Broken Flower" ist allerdings, dass kaum etwas langfristig hängenbleibt und dauerhafte Eindrücke hinterlässt. Das Adjektiv 'solide' ist in der Tat maßgebend. Es gibt keine Schwächephasen, aber auch keine wirklichen Highlights. Man kann sich das Album gut anhören und die verarbeitenden Emotionen erfassen, doch der Genuss ist recht schnell vergänglich. Es fehlen prägnante Momente, welche die Gehörgänge auch mal für länger vereinnahmen können. BLACK DAFFODILS müssten Höhepunkte noch besser ausarbeiten und auch das Händchen für richtig einprägsame Melodien ist noch nicht vollständig entwickelt. Dafür macht sich gegen Ende teilweise ein schon-mal-gehört-Effekt breit. Trotz der vielschichtigen Ausrichtung geht also auch in Punkto Abwechslung noch mehr.
FAZIT: "Broken Flower" ist ein ordentliches Debutalbum von BLACK DAFFODILS, auf dem für die Zukunft aufgebaut werden kann. Es gibt im kompositorischen Bereich aber auch noch genug Raum zur Steigerung.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Broken Flower
- The Sighing
- Silent Raindrops
- Just A Memory
- Your Painkiller
- Bother
- Noone Knows
- The One I Was
- Give My All To You
- Bloodflower
- Broken Flower (2013) - 8/15 Punkten
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