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The Burning Crows: Behind The Veil (Review)
Artist: | The Burning Crows |
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Album: | Behind The Veil |
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Medium: | CD | |
Stil: | Hardrock |
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Label: | Burning Crows Records | |
Spieldauer: | 63:23 | |
Erschienen: | 03.05.2013 | |
Website: | [Link] |
Auf der Einstands-EP - die beiden letzten Stücke, als Boni aufgeführt, stammen von ihr - hockte Keith Weir (QUIREBOYS, DEF LEPPARD) an den Tasten, aber dieses per PledgeMusic finanzierte erste Album der britischen Band möchte kein Kapital aus semi-prominenten Namen schlagen. Muss es auch nicht ...
Der Hardrock von THE BURNING CROWS klingt nach einem Spagat ohne Zerrung: Die Musiker zeigen sich sowohl basisch ("All The Way" mit simplem Australien-Groove) als auch opulent (Keyboard-Zierrat im halb balladesken "Time"), wenn sie es angebracht finden.
Das gewisse Etwas verleiht den niemals zu glatten Stücken Sänger Whippz mit seiner kernig ausdrucksstarken Stimme und zum Teil gepfefferten Texten. Die vielschichtigen Tracks "Say My Name" und "So Wrong" hingegen sind vor allem für Gitarristen, die sich gegen abgeschmackte Sounds im klassischen Metier verwehren, ausgewiesene Leckerbissen.
Die Schellen- und Cowbell-Swinger "You, Me, Tonight" sowie "The Queen" tupfen charmant Farbe auf das eindeutige Bild, welches THE BURNING CROWS abgeben möchten, irgendwo im Spannungsfeld der prägenden Bands der eigenen Nachbarschaft (THIN LIZZY) sowie der Yankee-Riege um AEROSMITH, an welche "Slow Up, Get Down" gemahnt. "Fallin'" macht die Beine fürs Stadion breit, ehe man zu "Here I Am" die Feuerzeuge zücken darf - nein, keine Mobiltelefone, denn das Stück ist so Eighties, wie man es heute noch (wieder?) ohne rot zu werden sein darf. Trotzdem: Retro klingen diese Englishmen eigentlich nicht, sondern frisch wie zeitlos.
FAZIT: THE BURNING CROWS bestechen durch fieberhaft gespielten, aber dennoch bedacht komponierten Hardrock, der seinen Namen zu Recht trägt, sowie einen urgewaltigen Sänger, der es sehr ernst zu meinen scheint, gleichzeitig da speziell junge Newcomer in diesem Genre allzu ironisch wirken. "Behind The Veil" ist vor diesem Hintergrund der "real deal" und langfristig unterhaltsam.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- High
- All The Way
- You, Me, Tonight
- Time
- Fallin'
- So Wrong
- Here I Am
- Say My Name
- The Queen
- Devil May Care
- Slow Up, Get Down
- Behind The Veil
- Best Damn Everything
- Bass - Will Lockett
- Gesang - Whippz, Lance Daniels
- Gitarre - Whippz, Lance Daniels
- Schlagzeug - Chris Chapman
- Behind The Veil (2013) - 12/15 Punkten
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