Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Ra's Dawn: From The Vile Catacombs (Review)

Artist:

Ra's Dawn

Ra's Dawn: From The Vile Catacombs
Album:

From The Vile Catacombs

Medium: CD/Download
Stil:

Power Metal

Label: Roll The Bones
Spieldauer: 47:16
Erschienen: 03.03.2017
Website: [Link]

Für ihre dritte Scheibe haben sich RA'S DAWN acht Jahre Zeit gelassen - vermutlich zwangsläufig -, was im kurzlebigen Musikgeschäft eine lange Zeit ist, zumal dann, wenn man sich wie sie im Metal-Untergrund tummelt. Verlernt haben die Koblenzer indes nichts.

Die Gruppe deckt nach wie vor eine beachtliche Bandbreite im Power Metal ab, ausgehend vom melodisch treibenden 'Ghosts Of My Mind' über das thrashige 'Crusher' hinweg, das an die herberen Ausritte der frühen ICED EARTH gemahnt, bis zum zehnminütigen Finale 'From The Vile Catacombs Of Sahure', das eine Messerspitze 90er Prog feilbietet.

Gastsängerin Nemesis von EIGENSINN kleidet das fernöstlich anmutende, epische 'Soraya's Eyes' aus, in dem auch Frontmann Olaf brilliert,und überhaupt brauchen RA'S DAWN mitunter etwas länger wie auch in 'Speak To The Dead'. Das steht ihnen nicht schlecht, aber ein richtiger Hammer ist auch diesmal nicht dabei, und '(We Play) The Music Of The Devil' mit seinem gewollt humorvollen Text passt weder zum Ernst der Band noch generell ihrem gehobenen Qualitätsstandard, weil es sich vorwiegend um Midtempo-Gedümpel handelt.

Trotzdem: gehobene Klasse, dezent mit Keyboards unterfüttert und hart wie harmonisch. Beste Szene-Unterhaltung also.

FAZIT: Eine relativ vorhersehbare, aber sympathische Power-Metal-Angelegenheit beflissener Songwriter und Instrumentalisten, die absolut international konkurrenzfähig ist. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 778x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Inside Out
  • Crusher
  • Ghosts Of My Mind
  • Soraya's Eyes
  • Speak To The Dead
  • (We Play) The Music Of The Devil
  • Revenant Soul
  • From The Vile Catacombs Of Sahure

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vierunddreißig minus zweiundzwanzig sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!