Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Philippe Petit: Buzzing But Not Hung Up On Hip (Review)

Artist:

Philippe Petit

Philippe Petit: Buzzing But Not Hung Up On Hip
Album:

Buzzing But Not Hung Up On Hip

Medium: CD/Download
Stil:

Soundtrack, Electronica, Electroacoustic, Noise, Psychedelisches... ... ...

Label: Atypeek Music
Spieldauer: ~100
Erschienen: 15.07.2017
Website: [Link]

Irreführender kann ein Name kaum sein: Der „kleine“ Philippe sollte eher Philippe der Tausendsassa genannt werden. Labelchef, Networker und unermüdlicher Musiker ist der selbsternannte „musical travel agent“ - und wahrscheinlich zeichnet er sich auch noch für das Cover verantwortlich. Welches im Übrigen recht gut beschreibt, worauf man sich gefasst machen muss, wenn man sich an „Buzzing But Not Hung Up On Hip“ heranwagt: Ja, es tut auch manchmal weh.

Am Besten ist das Album wohl in der Tat mit dem totgerittenen Gaul des „Soundtrack zu einem nichtexistenten Film“ zu beschreiben: Man stelle sich vor, jemand hätte PINK FLOYD aus den Aufnahmesessions zu „Ummagumma“ geholt, ihnen allerlei digitale Klangschöpfungstools an die Hand gegeben und den Auftrag erteilt, die Filmmusik zu einem dystopischen Psychothriller über Cyborg-Hippies auf dem Mars zu schreiben – so in etwa gebärdet sich das überlange Album.

Eine interessante Reise, auf die man sich durchaus einlassen kann, ohne sich vor überlangen einschläfernden Ambientpassagen fürchten zu müssen. Zwar ist PHILIPPE PETIT tatsächlich auch ein Künstler des Geräuschs, doch weit davon entfernt, sich darauf zu beschränken. So gibt es Jazz, Trip-Hop, Noise, Electronica, Einsprengsel aus verschiedensten Kulturkreisen, Folk, Psyhedelisches, sogar Klassisch-angehauchtes.

In dieser Überfülle ist es schwer, auf einzelne Stellen zu verweisen, daher sei gesagt:

FAZIT: Es lohnt sich, sich diesem Album auszusetzen, anzuvertrauen: Nicht als stimmungsvoller Stille-Killer, sonder als ergiebiger Klangbrunnen, aus dem ungebremste Kreativkraft derart ungehemmt sprudelt, dass man über das recht fragmentierte Gesamtbild gern hinwegsieht. [Album bei Amazon kaufen]

Tobias Jehle (Info) (Review 298x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Buzz... Buzz...
  • Second To Last Thoughts
  • Si parla Italiano
  • Beat Me Ku Ku
  • songs of innocence
  • Eugenia
  • Songe d'azur
  • Cymbalomentums
  • Stellar Fright
  • A Farewell To U…
  • Electroacoustic Behaviours

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!