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The Contortionist: Our Bones (Review)

Artist:

The Contortionist

The Contortionist: Our Bones
Album:

Our Bones

Medium: CD/Download
Stil:

Progressive Metal

Label: eOne / SPV
Spieldauer: 14:09
Erschienen: 09.08.2019
Website: -

EPs dienen Bands idealerweise als Plattformen zum Experimentieren oder zumindest Ausscheren im Verhältnis zu ihrer generellen Weiterentwicklung, und THE CONTORTIONIST nutzen das Potenzial des Kurzformats mit "Our Bones" in gebührendem Maß aus, gleichwohl ohne einen Keil zwischen sich und ihre Fans zu treiben.

Die vier enthaltenen Tracks kommen weniger ätherisch daher und zeigen eine im Vergleich zum jüngsten Album der Gruppe ("Clairvoyant"), das auch schon wieder zwei Jahre alt ist, muskulösere Seite der Mitglieder.

Das Material wurde einmal mehr von Jamie King (Between The Buried And Me, Through The Eyes Of The Dead) gemischt und gemastert, der sicherlich seine helle Freude an den vielen handfesten Riffs hatte. Schon der rhythmisch verquere Einstieg 'Follow' überrascht mit dissonanten Powerchords und Screams abseits der charakteristisch melodischen Lead-Stimme, wobei die Eingängigkeit allerdings auf der Strecke bleibt.

Auch das gedämpftere 'Early Grave' ist kein Sofortzünder, auch wenn es in seinem melodischen Flow an die Langspieler der Combo anknüpft. Sie bleibt für einen zeitgenössische Prog-Act stets überdurchschnittlich harmonisch, wird in diesem Fall aber sogar regelrecht psychedelisch - quasi als wäre der Geist der Sixties, die laut THE CONTORTIONIST selbst wegen der Beatles, Pink Floyd und Co. starken Einfluss auf sie übten, in einen modern digitalen Kontext übertragen worden.

Das kurze Zwischenspiel 'All Grey' dient nur als Intro für '1979', das einzige richtig verblüffende Stück der EP: Hier vermählt sich leichtfüßiger und dezent elektronisch verzierter Indie Pop mit einem Gespür für mehrheitsfähige Hooks, das die Amerikaner bis dato nie offensichtlich hervorkehrten.

FAZIT: In Hinblick darauf, wie es für die Band weitergeht, wird "Our Bones" ein sehr interessanter Zwischenhappen, denn auch wenn THE CONTORTIONIST ihr stilistisches Revier nicht verlassen, denken sie neue Wege an, auf denen sie in Zukunft Terrain betreten könnten, das noch kaum jemand anders erschlossen hat.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 604x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Follow
  • Early Grave
  • All Grey
  • 1979

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Florian Fischer
gepostet am: 15.08.2019

Mir scheint, als sei dem Rezensenten nicht klar, dass 1979 im Original ein Stück von den Smashing Pumpkins Ist.
Florian Fischer
gepostet am: 15.08.2019

Mir scheint, als sei dem Rezensenten nicht klar, dass 1979 im Original ein Stück von den Smashing Pumpkins Ist.
Florian Fischer
gepostet am: 15.08.2019

Mir scheint, als sei dem Rezensenten nicht klar, dass 1979 im Original ein Stück von den Smashing Pumpkins Ist.
Florian Fischer
gepostet am: 15.08.2019

Mir scheint, als sei dem Rezensenten nicht klar, dass 1979 im Original ein Stück von den Smashing Pumpkins Ist.
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