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Various Artists: That'll Flat Git It, Vol. 32 (Review)

Artist:

Various Artists

Various Artists: That'll Flat Git It, Vol. 32
Album:

That'll Flat Git It, Vol. 32

Medium: CD
Stil:

Rockabilly/Rock’n‘Roll

Label: Bear Family Productions
Spieldauer: 75:36
Erschienen: 05.04.2019
Website: [Link]

Das Label Bear Family Records ist seit Jahren darauf spezialisiert, mittels sorgfältig ausgewählter und liebevoll bearbeiteter Wiederveröffentlichungen bei seiner Kundschaft gezielt und immer wieder von neuem Glückshormon-Schübe auszulösen. Die CD-Serie „That'll Flat Git It“ ist nur ein Beispiel für die jahrzehntelange und großartige Arbeit des Labels in Niedersachsen.

„That'll Flat Git It“ ist eine Reihe, deren Anfänge in den frühen 1990er-Jahren liegen und die inzwischen auf über dreißig VA-Alben angewachsen ist. Sie vereint Perlen aus dem Rock ’n‘ Roll und Rockabilly-Schaffen der Fünfzigerjahre, wobei jede Ausgabe einem bestimmten Label gewidmet ist. Für die Ausgabe Nummer 32 der Serie ist man nun erneut in den Archiven von Decca und dessen Unterlabeln Coral und Brunswick fündig geworden.

Musikalisch bieten die dreiunddreißig Songs dieser Zusammenstellung alles, was das Herz von Rockabilly-Liebhabern begehrt: Twang- und Jazz-Gitarren in Dur und Moll, stimmgewaltige Sängerinnen und Sänger, atemraubende Bassläufe, beschwingten Harmoniegesang und urwüchsiges Trommeln.

Rare Tondokumente in bester Qualität auf CD zu veröffentlichen ist das Eine – dieselben mit einem schön aufgemachten Booklet zu begleiten das Andere: Jedem einzelnen Song, sämtlichen Künstlerinnen und Künstlern wird auch diesmal auf annähernd vierzig Seiten mit ausführlichen und bestens recherchierten Informationen und Erläuterungen in gebührender Art die Ehre erwiesen (in englischer Sprache).

Wohl sind Buddy Holly und Bill Haley mit je einem Song vertreten, aber bestimmt nicht aus verkaufstechnischen Gründen. Solche Überlegungen waren in diesem Fall auch nicht vonnöten, denn das Album hat ohnehin eine hohe Dichte an prächtigen Songs und bietet mit „Man Hunt“ und „I Fell In Love Again“ sogar zwei Titel von Dodie Randle, die bisher nur als Single zu haben waren.

FAZIT: Dies gelesen: „Ich hätte mein Leben ohne weiteres leben können, ohne jemals etwas von der Serie „That'll Flat Git It“ gehört zu haben, aber nun würde ich nicht mehr darauf verzichten wollen.“ Und das gedacht: Eine absolut nachvollziehbare Aussage und, zumindest für alle Rockabilly-Liebhaber, wohl hundertprozentig zutreffend; für tendenziell anderweitig interessierte Musikfreunde mit nicht allzu streng ausgerichteten Vorlieben ist „That'll Flat Git It“ allemal einen Hörversuch wert.

Dieter Sigrist (Info) (Review 460x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Gonna Have Myself A Ball – Lance Roberts
  • This Must Be The Place – Ronnie Self
  • Man Hunt – Dodie Randle
  • Ting-A-Ling – Buddy Holly
  • Where’d You Stay Last Night – Joe Hudgins
  • Just Give Me Your Heart – Johnny Duffett
  • Don’t Give Me Heartaches – Arthur Osborne
  • Drinkin’ Wine Spo-Dee-O-Dee – Johnny Burnette Trio
  • Rock Of Gibraltar – Hank Penny
  • Run Little Joey (Joey’s Lament) – Jimmy Duncan
  • Listen Pretty Baby – Billy Rocka
  • Little Jonah (Rock On Your Steel Guitar) – Brenda Lee
  • Tarzan And Jane – Jack & Jim
  • Sweet Baby – Chuck Johnston & The Jaycees
  • The Third Degree – Johnny Bell
  • Broke Down Baby – The Tyrones
  • You’ve Got Me (Where I Wanna Do) – Wayne Walker
  • Big Town – Ronnie Self
  • Crazy Dream – Terry Noland
  • Red Light, Green Light – Mitchell Torok
  • I’m Lookin’ For Someone To Love – The Crickets
  • Follow The Rock – The Bay Bops
  • Midnight Monster Hop – Jack & Jim
  • The Raven – Jackie Brooks
  • Honky Tonk Freeze – Sandy Coker
  • I Fell In Love Again – Dodie Randle
  • East Of The Mississippi – Eddie Fontaine
  • Well All Right … Friday Night – The Barker Brothers
  • Lean Jean – Bill Haley & His Comets
  • Blue Street – Arnie Derksen
  • Tarzan – Glenn Reeves
  • Real Wild Child – Ivan
  • Chickie Run – Homer Denison Jr

Besetzung:

Interviews:

  • keine Interviews
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