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Witchwood: Handful Of Stars (Erstveröffentlichung: 2017) (Review)

Artist:

Witchwood

Witchwood: Handful Of Stars (Erstveröffentlichung: 2017)
Album:

Handful Of Stars (Erstveröffentlichung: 2017)

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Classic Rock

Label: Jolly Roger Records
Spieldauer: 45:08
Erschienen: 05.07.2019
Website: [Link]

Aus dem großen Fundus an Retro-Bands stechen WITCHWOOD schon nach wenigen Sekunden heraus, wenn im Intro eine Querflöte einsetzt und ihm damit gleich eine spezielle Klangfarbe verpasst.
Natürlich drängen sich dann die unvermeidlichen JETHRO TULL-Vergleiche auf, dabei sind die eigentlich näherliegenden Vorbilder, zumindest was die Härte angeht, wohl DEEP PURPLE und vor allem URIAH HEEP. Das Album ist ursprünglich schon 2017 erschienen. Nachdem die Erstauflage vergriffen war, bringt Jolly Roger Records dieses Kleinod jetzt erneut unter die Leute.

Die Italiener begeben sich also auf eine Zeitreise in die 70er, nehmen sich dabei viel Zeit für lange Instrumentalpassagen und räumen dabei auch der Orgel einen prominenten Platz ein. Die Querflöte tauch nur sporadisch auf – so am Ende von „Like A Giant in A Cage“ – sorgt dann aber für interessante Tupfer im Gesamtbild. Im Vergleich zum Debütalbum „Litanies From The Woods“ sind die Songs schon stringenter aufgebaut und insgesamt etwas reduzierter.
Einen tollen Spannungsbogen hat „A Grave Is The River“ zu bieten. Der schwankt zwischen sommerlicher Lässigkeit in der Strophe und doomiger Härte im Refrain. Nach fünf Minuten finden sich diese Elemente in einem wilden Instrumentalteil zusammen.
Die berührende Ballade „Mother“ zeigt die Band von ihrer folkigen Seite und mit dem BLUE ÖYSTER CULT-Cover „Flaming Telepaths“ huldigt sie alten Helden. WITCHWOODs Version klingt allerdings so, als hätten sie diesem eigentlich recht zurückhaltenden Song den Auspuff aufgebohrt.
Mit „Rainbow Demon“ zollen sie dann auch noch URIAH HEEP Respekt.
Am Ende steht eine 12-minütige Version des Songs „Under The Stars“, der in kürzerer Form bereits auf dem Debüt erschienen ist.

FAZIT: Mit ihrem Mix aus DEEP PURPLE und URIAH HEEP, angereichert mit folkigen Zwischentönen, tauchen WITCHWOOD tief in die 70er-Jahre ab. Dabei imitieren sie zwar vor allem ihre Vorbilder, setzten aber auch die ein oder andere eigene Note. Durch Jolly Roger Records ist diese Retro-Perle jetzt wieder zu haben.

Sebastian Triesch (Info) (Review 382x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Presentation (Under The Willow)
  • Like A Giant In A Cage
  • A Grave Is The River
  • Mother
  • Flaming Telepaths
  • Rainbow Demon
  • Handful Of Stars (Alternate Version)

Besetzung:

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