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Khymera: Master Of Illusions (Review)

Artist:

Khymera

Khymera: Master Of Illusions
Album:

Master Of Illusions

Medium: CD/Download
Stil:

Melodic Rock

Label: Frontiers Music Srl.
Spieldauer: 47:29
Erschienen: 06.03.2020
Website: [Link]

KHYMERA sind im Rockzirkus so etwas wie die unnahbare Schönheit von Nebenan. Die Gründungsmitglieder Daniele Liverani und KANSAS-Sänger Steve Walsh, die zunächst die Geschicke der Band lenkten, haben schon vor langer Zeit das Projekt verlassen und das Feld Tausendsassa Dennis Ward überlassen, der neben KHYMERA in allen bedeutenden Melodic-Rock-Projekten der letzten Jahre mitgemischt hat. Mit PINK CREAM 69, PLACE VENDOME, SUNSTORM, BOB CATLEY und UNISONIC seien hier nur eine kleine Auswahl genannt.

Vier Alben wurden bisher unter dem Label KHYMERA auf den Markt geworfen, die durchaus Beachtung bei Fans und Kritikern fanden. Nun also liegt mit „Master Of Illusions“ Longplayer Nummer fünf vor. Dennis Ward ist als einzige Konstante des Projekts übrig, denn während die Mitstreiter vergangener Jahre meistens nach einem Album ihrer Wege gingen, zupft Ward immer noch den Viersaiter und liefert die Vocals des Projekts.

„Walk Away“ als Einstieg ist solide – mehr nicht. „The First Time“ ist glücklicherweise von anderem Kaliber und gefällt durch tolle Gesangshook: Strophe und Chorus harmonieren prächtig und liefern das erste Highlight der Scheibe. „Master Of Illusions“ ist ein Killer von einem Song, ein Track, der sich in die Gehirnwindungen eingräbt und einen nicht mehr loslässt, selten bis nie gab es einen stärkeren Titel der Band.

„The Sun Goes Down“ schließt sich unmittelbar an, ohne vollständig die Klasse des Vorgängers zu erreichen, dennoch kein Ausfall. „Paradise“ ist weit mehr als ein Midtempo-Rocker und überzeugt einmal mehr mit durchdachten, zuckersüßen Harmonien, ein typischer Dennis Ward Titel, ohne Schnörkel und Kanten. „The Rhythm Of My Life“ besitzt eine Strophe von Weltrang, der Chorus fällt leider etwas ab.

„Follow The Sun“ ist ein bärenstarker Uptempo-Rocker, bevor sich mit „Father To Son“ eine Mega-Ballade der Kategorie „larger than life“ Bahn bricht, ein Track für die Ewigkeit. Danach geht es mit „After All This Time“ zurück zum rockigen Ursprung, TOTO-Vibes inklusive. „Victim Of Our Love“ und „Let It Happen“ beenden ein Album, das postwendend weitere Durchläufe rechtfertigt und regelrecht süchtig macht.

FAZIT: KHYMERA, besser gesagt: Dennis Ward und Band sind zurück. „Master Of Illusions“ ist das bisherige Highlight im Katalog der Band, deren zuvor veröffentlichte Longplayer nicht die hier demonstrierte Konsistenz vorweisen konnten. Ein Melodic-Rock-Hammer, an dem sich zukünftige Veröffentlichung werden messen lassen müssen.

Stefan Haarmann - Stellv. Chefredakteur (Info) (Review 2057x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Walk Away
  • The First Time *
  • Master Of Illusions *
  • The Sun Goes Down
  • Paradise *
  • The Rhythm Of My Life
  • Follow The Sun
  • Father To Son *
  • After All This Time
  • Victim Of Your Love
  • Let It Happen
  • * Anspieltipp

Besetzung:

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