Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

League of Lights: In the In Between (Review)

Artist:

League of Lights

League of Lights: In the In Between
Album:

In the In Between

Medium: CD/Download
Stil:

Art Pop

Label: Eightspace/Just For Kicks
Spieldauer: 49:26
Erschienen: 15.05.2020
Website: [Link]

Richard West begründete bekanntermaßen Threshold mit und trat in jüngerer Zeit mit AudioPlastik in Erscheinung, denen sich sein drittes Projekt LEAGUE OF LIGHTS 2020 sehr weit nähert. Kenner des britischen Keyboarders und Songwriters wissen, dass er hier mit seiner Lebensgefährtin Farrah musiziert und artifizieller Popmusik vergangener Jahrzehnte huldigt.

Nicht nur deshalb kann man das Duo mit Bullet Height bzw. der "Dance"-Phase von Pure Reason Revolution vergleichen: Auf seinem 2011er Debüt zeigte es sich schließlich fest in der Prog-Szene verwurzelt, indem es mit Gästen wie dem Ex-Fates-Warning-Schlagzeuger Mark Zonder arbeitet, und blieb dem Milieu auch weiterhin verhaftet, als es ein Jahr später die Single 'Forever' mit Glynn Morgan (ebenfalls Threshold, Mindfeed) herausbrachte.

"In the In Between" ist nun allerdings dahingehend pures "labour of love", weil die zwei alleine geschrieben und aufgenommen haben, um sich ganz egoistisch selbst zu entfalten. Der Erfolg könnte nicht durchschlagender sein, denn das Album definiert LEAGUE OF LIGHTS als autarken Act, mit dem man hoffentlich auch langfristig rechnen darf.

Zauberhafter, vielseitiger Gesang, rockiger Electro-Stoff, retrospektiver Synth Pop und abstrakte Klangkulissen, die niemals zu bloßer Ambient-Berieslung verkommen, zeichnen "In the In Between" aus, wobei das Hit-Potenzial der Tracks geradezu gigantisch ist. Den tanzbaren Glanzpunkte 'Due Diligence' und 'Spectrometer' steht Chart-Ware wie aus den 1990ern ('Promises and Dreams') gegenüber, der härtere Ausschläge wie im eröffnenden 'Shockwave' oder während 'Hammer' nicht widersprechen. Überhaupt besticht die Platte durch eine ausgewogene Dynamik, in der sich die Bandbreite der Wests widerspiegelt.

Weitere Highlights: das ätherische 'Scarlet Thread', das Eighties-nostalgische 'Down Down' und das hypnotisch bezaubernde 'Kings and Queens', wohingegen das sinfonische proggige 'Roll and List' Richards Wurzeln freilegt.

FAZIT: Mit erhebende Refrains, die zum Mitsingen anregen und Songstrukturen im Radio-gerechten Format von durchschnittlich dreieinhalb Minuten gleichen LEAGUE OF LIGHTS 2020 einem Tribut an alles, was seit seiner Erfindung unter dem Banner Synth Pop hervorgebracht wurde.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 478x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Shockwave
  • Due Diligence
  • On a Night Like This
  • In the in Between
  • Butterfly
  • Spectrometer
  • Fox
  • Scarlet Thread
  • Down Down
  • Strong Enough
  • Hammer
  • Kings and Queens
  • Roll and List
  • Promises and Dreams

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!