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Svärd: The Rift (Review)

Artist:

Svärd

Svärd: The Rift
Album:

The Rift

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Sludge Metal

Label: Argonauta / Soulfood
Spieldauer: 24:11
Erschienen: 03.07.2020
Website: [Link]

Bei dieser EP mag es sich um SVÄRDs Debüt handeln, doch hinter der Band stehen erfahrene Musiker aus Deutschland und Schweden. Es handelt sich konkret um die beiden Gitarristen bzw. Sänger Tim Nedergård und Björn Pettersson, die kürzlich ein neues Album mit In Mourning herausbrachten, sowie ihren ehemaligen Bassisten Pierre Stam (singt hier ebenfalls) und Ahab-Schlagzeuger Corny Althammer, die hier, wie sie selbst sagen, eine Art von psychedelischem Metal spielen.

Salopp beschrieben kann man von Stoner oder Sludge Metal sprechen, mit dem das Quartett großen Wert auf Groove legt, Grenzen nicht allzu streng sieht und insofern abwechslungsreich agiert, als mehrere (raue) Stimmen zu hören sind, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Abgesehen davon, dass SVÄRD viele Tempowechsel in ihre vier ersten (allesamt etwas längeren, aber sehr kurzweilig wirkenden) Songs einbauen, leben diese insbesondere von den Vocals.

Selbige sind mal im "call and response"-Verfahren arrangiert worden, mal überlagert, wobei das Textgut stets deutlich verständlich bleibt. Geht es bei SVÄRD flotter zu, kommt klassisches Heavy-Metal-Flair auf, und just in diesen Momenten ist "The Rift" auch am eingängigsten, wozu man 'Palaeocene Flames' als Anspieltipp anführen kann, denn wer die Gruppe nicht anhand dieser Nummer liebgewinnt, dem ist in diesem Fall nicht zu helfen.

Die Scheibe wurde ausgesprochen transparent produziert, weshalb man sich auch unterm Kopfhörer an den wunderbar miteinander verzahnten Melodien der Saiteninstrumente erfreuen kann. Darüber hinaus scheint das Material einem gewissen Leitmotiv zu folgen, dass sich um allerlei Waldiges (im Intro wurden Moderationsfetzen aus einem uralten Schwarzweiß-Dokumentationsschinken über Holzfäller gesampelt) und überhaupt die Natur zu drehen scheint.

Das neunminütige 'The Portal' bildet den epischen Schlusspunkt eines Kurzformats, das seinen Zweck mehr als nur erfüllt, denn …

FAZIT: … "The Rift" macht vor allem auf zweierlei Bock - mehr von SVÄRD und Live-Performances der enthaltenen Stücke. Wer eigenständigen Doom-Metal im weiteren Sinne sucht, sollte sich diesen Namen hinter die Ohren schreiben! Nächstliegender Vergleich: Mastodon zu "Leviathan"-Zeiten.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1004x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Hallowed Grounds
  • A Rift In The Green
  • Palaeocene Flames
  • The Burning Asylum
  • The Portal

Besetzung:

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