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Tomorrow's Rain: Hollow (Review)

Artist:

Tomorrow's Rain

Tomorrow's Rain: Hollow
Album:

Hollow

Medium: CD/Download
Stil:

Doom Death / Gothic Metal

Label: Art Of Propaganda / Edel
Spieldauer: 51:36
Erschienen: 11.09.2020
Website: [Link]

Liebhaber des ursprünglichen Gothic Doom oder Doom Death (ihr wisst, was gemeint ist) dürften freudige Purzelbäume schlagen, während sie TOMORROW'S RAINs erstes (!) Album hören, denn die Band ist dem alten und dieser Tage wieder im Aufwind befindlichen Stil (Paradise Losts und My Dying Brides starken aktuellen Alben sei Dank) völlig unapologetisch verhaftet.

Das reicht an und für sich nicht für Begeisterungsstürme, doch das Sextett hat seine kompositorischen Fertigkeiten geschliffen, bevor es an die Öffentlichkeit trat, und reüssiert auch dann auf ganzer Ebene, wenn es Genre-typisch etwas länger dauert … und gerade die ausladenden Nummern auf "Hollow" bescheren euch die intensivsten Hörmomente.

Die Israelis sind mittlerweile Konzert-erfahren, nachdem sie das Vorprogramm von u.a. Kreator und Rotting Christ bestritten haben, und scheinen genau zu wissen, inwiefern sie sich beim Entfalten ihrer anachronistischen Ideen gehenlassen dürfen, ohne gegenwärtige (kurze) Aufmerksamkeitsspannen zu strapazieren.

Charmant bei alledem: An Sänger Yishai Sweartz ist definitiv kein Heldentenor verlorengegangen, denn seine Ausflüge in melodische Gefilde sind nicht sattelfester als die Vorstöße, die seine offensichtlichen Vorbilder (Aaron Stainthorpe oder Orphaned Lands Kobi, der übrigens neben Paradise Losts Greg Mackintosh, Rotting Christs Sakis Tolis und Moonspells Fernando Ribeiro auf der Gästeliste steht) in ihren Sturm-und-Drang-Zeiten wagten.

ie Formation aus Tel Aviv legt also ein Debüt nach Maß mit sympathischen Ecken und Kanten hin, nach dem es nur noch besser werden kann. Während 'In the Corner of a Dead End Street' oder das Titelstück laufen, ist auf einmal wieder 1995 …

FAZIT: "Hollow" bietet eine von Anfang bis Ende fesselnde Mischung aus Stilmitteln von traditionellem Gothic Rock, New Wave und Post Punk aus den frühen 1980ern (Joy Division, Fields Of The Nephilim, The Mission) mit genauso davon beeinflusstem Doom Death im Geiste der sogenannten Peaceville Three, was TOMORROW'S RAIN zu einem idealen Plattenregal-Nachbarn der im Text weiter oben Genannten macht.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 551x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Trees
  • Fear
  • A Year I Would Like to Forget
  • In the Corner of a Dead End Street
  • Misery Rain
  • In the Mouth of Madness
  • Hollow
  • The Weeping Song

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Hollow (2020) - 11/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
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