Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Coronary: Sinbad (Review)

Artist:

Coronary

Coronary: Sinbad
Album:

Sinbad

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Cruz Del Sur / Soulfood
Spieldauer: 46:55
Erschienen: 19.02.2021
Website: [Link]

CORONARY wurden 2017 gegründet, nachdem sich zwei Viertel der künftigen Band in der Second-Hand-Abteilung eines Plattenladens im finnischen Tampere kennengelernt hatten … Musik verbindet bekanntermaßen, und es müsste mit dem sinnbildlichen Teufel zugehen, wenn das Quartett mit seinem Debüt auch nicht rasch Verbindungen zur Echtmetall-Szene knüpfen könnten.

Bei "Sinbad" handelt es sich - nomen est omen - um ein Konzeptalbum über die Abenteuerreisen ebendieser orientalischen Sagengestalt und das Debüt der Skandinavier. CORONARY fahren auf der eher rockigen Schiene des klassischen Heavy Metal, wo sich dieser Tage etwa Cauldron und Striker sowie zwischendurch auch Enforcer wohlfühlen. Schon im einleitenden Titelstück wird deutlich, dass die Gruppe auf Midtempo und Frontmann Ollis raue, sehnsüchtige Stimme setzen, wobei die Atmosphäre der Thematik entsprechend mystisch bis theatralisch bleibt.

Nach der flotten Hymne 'Firewings' (klingt nach mittleren Riot, Ohrwurm-Refrain inklusive, und 'Reflector' ist später nach dem gleichen Muster gestrickt) stampft der Vierer über ein paar Nummern hinweg in bisweilen etwas zu behäbigem Accept-Gang (passend dazu: typisch "teutonische" Shouts in 'Mestengo') vor sich hin, bleibt aber spielerisch weiterhin agil und arrangiert ihre Kompositionen mitunter klug mit Akustikgitarren, vor denen Kärki besonders hell glänzen kann ('I Can Feel This Love').

'Burnout' ist die dritte besonders eingängige Nummer nach den beiden erwähnten Galopps, wovon man sich mehr gewünscht hätte. Dass 'Wonders of the World' am Ende eine lahme Gurke ist, trübt den Gesamteindruck ein bisschen, doch CORONARY sind trotzdem …

FAZIT: … charmante True-Metal-Newcomer unverkennbar skandinavischer Herkunft, die noch keine Bäume ausreißen, wobei die Tatsache, dass Bassist Jarkko Aaltonen von Korpiklaani kommt, übrigens völlig unerheblich ist.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 390x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Sinbad
  • Firewings
  • The Hammer
  • Bullet Train
  • I Can Feel This Love
  • Reflector
  • Burnout
  • Fight St. 666
  • Mestengo
  • Wonders of the World

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Sinbad (2021) - 10/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Was kommt aus dem Wasserhahn?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!