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Heavy Pettin: The Best Of Heavy Pettin (Review)

Artist:

Heavy Pettin

Heavy Pettin: The Best Of Heavy Pettin
Album:

The Best Of Heavy Pettin

Medium: CD
Stil:

NWOBHM / Hard Rock

Label: Cherryred Records
Spieldauer: 59:23
Erschienen: 27.11.2020
Website: [Link]

Heavy Pettin hätten wahrscheinlich größer werden können, als sie es letztlich wurden. Zu Zeiten der NWOBHM galten sie als so etwas wie die „schottischen DEF LEPPARD“ und mit einigen ihrer frühen Songs auf den Neat-Singles vertreten – allgemein so etwas wie die Nobilitierung im frühen britischen Metal.

BRIAN MAY (Ja, der QUEEN-Gitarrist!) war Produzent des Debüts „Lettin' Lose“ und mit ihrem zugänglicheren Sound als viele andere NWOBHM-Bands gab es sicher Möglichkeiten, die Karriere erfolgreicher zu gestalten. Letztlich brachte die Band immerhin drei Alben heraus und ist seit einiger Zeit wieder aktiv – in Deutschland spielten sie beispielsweise 2019 beim Headbangers Open Air.

Über Cherryred Records kommt jetzt ein „Best Of“ heraus, das die Songs der drei Alben aus den 80ern in sich vereint. Das dritte, schon sehr poppige Album „Big Bang“ von 1989 ist mit vier Songs vertreten, der Rest kommt von „Lettin‘ Loose“ (1983) und „Rock Ain’t Dead“.

Je jünger die Aufnahme, desto schmalziger der Sound. Was auf den Songs vom Debüt noch Metal mit leicht pathetischer Hard Rock Note ist, kippt auf dem letzten Album in keyboardunterlegten Radiorock („Born To Burn“), über den die Zeit mittlerweile hinweggegangen ist.
Selbst wenn heutzutage nicht mehr alles überzeugt, ist es allein aus musikhistorischer Perspektive zu begrüßen, dass HEAVY PETTIN wieder aus der Versenkung auftauchen. Wer will, kann ihren Sound als Vorläufer von SAXONs „Crusader“ sehen und auch die jüngeren, hauptsächlich schwedischen Bands, die Metal mit eingängigem Hard Rock mischen, haben das Frühwerk der Schotten bestimmt genauestens studiert.

FAZIT: Über 30 Jahre nach dem letzten Album gibt es ein Best Of der schottischen NWOBHM-Rocker HEAVY PETTIN. Mit Fokus auf den beiden starken ersten Alben ist eine attraktive Zusammenstellung einer Band entstanden, die beinahe das Potential für eine größere Karriere gehabt hätte.

Sebastian Triesch (Info) (Review 787x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • In and out of Love
  • Sole Survivor
  • Born To Burn
  • Northwinds
  • Love Times Love
  • Lonely People
  • Devil in Her Eyes
  • Two Hearts
  • China Boy
  • Don’t Call it Love
  • Rock Me
  • Throw a Party
  • Rock ain’t Dead
  • Hell is Beautiful

Besetzung:

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