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Various Artists: Killed By Deaf: A Punk Tribute to Motörhead (Review)

Artist:

Various Artists

Various Artists: Killed By Deaf: A Punk Tribute to Motörhead
Album:

Killed By Deaf: A Punk Tribute to Motörhead

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Punk, Rock'n'Roll

Label: Murder One Inc./BMG
Spieldauer: 45:33
Erschienen: 31.10.2025
Website: [Link]

Heldenverehrung ist keine Seltenheit im Mikrokosmos härterer Musik und da sich Lemmy und Co. immer als Rock'n'Roll-Band gesehen haben, ist ein Punk-Tribute-Sampler an MOTÖRHEAD auch nicht so weit hergeholt. Umso schöner ist es, dass das Management von MOTÖRHEAD bei der Zusammenstellung von „Killed By Deaf: A Punk Tribute to MOTÖRHEAD“ seine Finger mit im Spiel gehabt hat und eine spannende Mischung bekannter und weniger bekannter Namen der Punk-Szene auf diesem Sampler vereinen konnte.

Dass MOTÖRHEAD im Punk-Gewand bestens funktionieren, sollte kaum verwundern, wobei sich auf diesem Sampler neben gut gemachten, aber nicht wirklich zwingenden Nummern (z.B. FEARs Version von „The Chase Is Better Than Catch“) auch echte Kracher finden.
Allen voran THE CASUALTIES verpassen dem von ihnen gewählten „Ace Of Spades“-Closer „The Hammer“ eine völlig eigene Energie, die durch den bissigen Kratzgesang eine ähnliche Attitüde wie einst Lemmys Version versprüht, aber eben die Hardcore Punk-Keule schwingt, wodurch das Stück reichlich angepisst aus der Anlage scheppert.

Ferner hätten sich z.B. GBH mit „Bomber“ kaum einen passenderen Song aussuchen können und zerlegen das heimische Parkett dann auch in feinster Punk'n'Roll-Manier, während WISDOM IN CHAINS mit ihrer Hardcore-Version von „Iron Fist“ kurz vor Schluss ein echtes Highlight des Sampler von der Kette lassen.

Die abschließende Version des THE DAMNED-Songs „Neat, Neat, Neat“ geht dann erfreulicherweise den umgekehrten Weg und featured Lemmy am Gesang dieses 1977 erschienen Bandklassikers von Dave Vanian und Co., womit „Killed By Deaf: A Punk Tribute to MOTÖRHEAD“ einen passend Abschluss finden.


FAZIT: „Killed By Deaf: A Punk Tribute to MOTÖRHEAD“ könnte die Bedeutung von Lemmy und Co. für diverse Subkulturen und Rockmusik im allgemeinen nicht passender unterstreichen. Denn aus allen Stücken trieft hörbares Herzblut und die jeweilige Liebe zur Musik von MOTÖRHEAD. Dass die Band- und Songauswahl darüber hinaus sehr gut zusammenpasst, hat kurzweiliges Hörvergnügen zur Folge, das auch optisch ansprechend aufbereitet wurde.

Dominik Maier (Info) (Review 41x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • Pennywise – Ace Of Spades
  • Rancid – Sex & Death
  • The Bronx – Over The Top
  • Lagwagon – Rock ‘N’ Roll
  • FEAR – The Chase Is Better Than The Catch
  • GBH – Bomber
  • Murphy’s Law – Stay Clean
  • Slaughterhouse – Love Me Like A Reptile
  • The Casualties – The Hammer
  • Anti-Nowhere League – Born To Raise Hell
  • Love Canal – Voices In The Sky
  • Soldiers Of Destruction – Overkill
  • Wisdom In Chains – Iron Fist
  • Motörhead & The Damned – Neat, Neat, Neat

Besetzung:

Interviews:

  • keine Interviews
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