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Circle Of Blood: In Praise Of Darkness (Review)
| Artist: | Circle Of Blood |
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| Album: | In Praise Of Darkness |
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| Medium: | CD/MC/Download | |
| Stil: | Death Metal |
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| Label: | Grindhead Records | |
| Spieldauer: | 42:35 | |
| Erschienen: | 26.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
Australiens CIRCLE OF BLOOD liefern auf ihrem Debütalbum „In Praise Of Darkness“ Death-Metal-Blasphemie in Reinform und verbinden dabei eine satanisch-morbide Atmosphäre mit unheilvollen Melodien und einer gewissen Wucht, die an den 90er-Jahre-Death-Metal erinnert.
Dabei lassen sich sowohl Einflüsse aus dem Schweden Death (die verschleppte Melodik in vielen Stücken) als auch manche Referenz an Extremisten a la DEICIDE erkennen (u.a. in Geschwindigkeitsorgien wie „Defiler“).
Dass die Band selten in einer Tour hindurch wütet, sondern u.a. auch mal ein chaotisches Gitarrensolo einstreut um die Stücke aufzulockern (z.B. in „Devouring The Sleeping Entombed“) hält die Spannung aufrecht und sorgt für Abwechslung.
Derweil liegt der Spielwitz dieser Truppe des Öfteren im Detail. Seien es nun interessante Breaks und unheilvolle Melodien im Opener „Casca“ oder aber brutale Blast-Attacken wie „Immolation“, hinter dem Ersteindruck blasphemischer Haudrauf-Musik, lassen die Musiker immer öfter einen gewissen Spielwitz erkennen, der sich zuweilen aus der Eintönigkeitsfalle hinausrettet.
Der druckvolle Sound tut sein Übriges und macht „In Praise Of Darkness“ zu einem rundum gelungenen Death Metal-Blasphemie-Werk. Da passt auch das arg plakativ gestaltete Cover-Artwork gut ins Bild.
FAZIT: CIRCLE OF BLOOD liefern mit ihrem Debütalbum „In Praise Of Darkness“ Death-Metal-Blasphemie ohne schöngeistigen Kitsch-Kleister ab. Dabei gibt’s durchweg auf die Zwölf, wobei die Herren durchaus ein Händchen für schnittige Songs haben. Neu ist das sicher nicht, Spaß macht es trotzdem.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Casca
- Immolation
- Legions Rise
- Tentacular Invasion
- Bastard Child Of A Coward God
- Dethronement
- Defiler
- Devouring The Sleeping Entombed
- Grant Me Strength
- The God Hand
- Bass - Chris Green
- Gesang - Dave McCarthy, Chris Green
- Gitarre - Dave McCarthy, Reece Hickey
- Schlagzeug - Peter Thirion
- In Praise Of Darkness (2026) - 11/15 Punkten
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