Partner
Services
Statistiken
Wir
Daemönik Fonce: DFII (Review)
| Artist: | Daemönik Fonce |
|
| Album: | DFII |
|
| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Glam Rock, Post Punk |
|
| Label: | Property Of The Lost | |
| Spieldauer: | 39:56 | |
| Erschienen: | 13.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
FRANK ZAPPA goes Punk, oder: Wie Anarcho-Punk im Hippie-Gewand klingt. DAEMÖNIK FONCE erzählen auf „DFII“ Geschichten von alltäglichen Kämpfen, die das Leben einem so vor die Füße wirft, klingen aber genauso verschroben und schräg wie einst FRANK ZAPPA.
Durch welchen Einfluss sonst könnte es einem in den Sinn kommen, ein Stück über des Vaters Banane („My Father’s Banana“) zu schreiben?
Gleichzeitig lassen Stücke wie „Chippin‘ Away“ eine glamouröse Note erkennen, die eine fast aufmunternde, oder wenigstens süffisante Tanzbarkeit mitbringt.
Der Albumeinstieg „Oh Corita“ gerät derweil süffisant verschroben und lässt die hippieske Attitüde von DAEMÖNIK FONCE sofort aufblühen. Nicht nur, dass ‘Make Love, Not War‘ zum inhaltlichen Motto erklärt wird, auch die Musik klingt unpoliert und trotzig.
Da verwundert es nicht, dass „Test Tube Grappelli“ ein wenig an die verschrobene Attitüde der Rocky Horror Picture Show („Let’s do the Time Warp…“) erinnert.
Allerdings sind DAEMÖNIK FONCE deshalb nicht gleich eine Musical-Band. Eine gewisse Space-Affinität in den Synthesizern sorgt aber jederzeit dafür, dass die Musik in einem tendenziell verschrobenen Bühnen-Setting an eine Mischung aus Musical und Impro-Theater, nur eben auf Instrumenten erinnert.
FAZIT: DAEMÖNIK FONCE verwursten auf „DFII“ Post Punk mit der Glitzerwelt des Glam Rock und einem erzählerischen Charakter, der nicht selten an ein Musical gemahnt. Das Ganze klingt bewusst verschroben, mischt diverse Reize zusammen und wirkt gerade durch diese krude Garage-Attitüde authentisch und spannend.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Oh Corita
- Test Tube Grappelli
- Speck
- On The Skids
- Solar Man
- My Father‘s Banana
- Chippin' Away
- The Human Leach
- Night Terrors
- Provincial Bohemian
- The Great Epiphany
- Bass - Sam Mansbridge
- Gesang - Stewart Summers, Paul Summers, Sam Mansbridge, Hanna Edgren, Richard Jackson
- Gitarre - Paul Summers
- Keys - Hanna Edgren
- Schlagzeug - Andy Prestidge, Richard Jackson
- Sonstige - Tom Gorbutt (Saxophon)
- DFII (2026) - 10/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
