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Imago Imperii: Century (Review)

Artist:

Imago Imperii

Imago Imperii: Century
Album:

Century

Medium: CD/Download
Stil:

Heavy- und Epic-Metal

Label: Metal Zone Italia
Spieldauer: 39:31
Erschienen: 20.02.2026
Website: [Link]

Dass Italien einen gewissen Nährboden für episch-dramatischen Heavy Metal in sämtlichen Sub-Auswüchsen bietet, zeigen nicht nur die entsprechenden Wurzeln von Bands wie RHAPSODY (in all ihren Ausführungen) oder FLESHGOD APOCALYPSE.
Auch IMAGO IMPERII beackern seit 2012 dieses (doch recht weite) Genrefeld.


Mit „Century“ steht seit Februar das vierte Langeisen der Truppe in den Läden und im Vergleich zum Sound der ersten Alben werkeln die Musiker diesmal um einiges geradliniger. Das liegt u.a. daran, dass manch symphonisches Element der Vergangenheit stark zurückgefahren wurde und stattdessen relativ straightem (episch angelegtem) Heavy Metal weichen musste.


Der Fokus liegt merklich auf der Gitarre, die in diversen Songs fleißig soliert und manch vertracktes Riffmuster offeriert, wobei die Refrains meist gefällig und melodisch ausfallen. Dabei ist auch die Bassarbeit ein erheblicher Faktor, der Stücken wie „The Dissident“ eine gewisse Wärme aufdrückt.


Doch auch wenn der Gesang von Fabio 'Gwarner' Guarnieri sowohl in manch gepressten Höhen als auch in den warmen Mitten gut zur gebotenen Musik passt, will sich der berühmte 'Aha-Effekt' nur selten einstellen, da sich die Stücke etwas zu stark an bereits bekannten (und in ihrer Disziplin immer noch mitreißenderen) Bands wie FIREWIND, RHAPSODY oder auch BLIND GUARDIAN (in puncto Dramatik) orientieren.
Das bedeutet nicht, dass „Century“ ein Stinker ist, aber mehr als das Genre-Mittelfeld ist einfach noch nicht drin, daher lautet das…


FAZIT: „Century“ ist zwar nicht zwingend ein Jahrhundertalbum, aber IMAGO IMPERII stümpern auch nicht als bloße Kopie ihrer Idole umher. Der episch angehauchte Heavy Metal der Italiener kann manch griffige Idee vorweisen und auch das Gesamtbild des Albums ist stimmig. Da aber die Einflüsse ihrer Vorbilder doch recht deutlich aus dem Sound der Band hervorstechen, fehlt es der Musik noch ein Stück weit am eigenen Charakter, wodurch sich eine Platzierung im Mittelfeld des Genres ergibt.

Dominik Maier (Info) (Review 28x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Warmonger
  • Puppet Regime
  • Operation Walkyrie
  • The Dissident
  • The Tartar Steppe
  • Lost Patrol
  • Death To Every Nation
  • Fake News
  • Man On The Moon

Besetzung:

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