Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Thunderor: Bleed For It (Review)

Artist:

Thunderor

Thunderor: Bleed For It
Album:

Bleed For It

Medium: CD/LP/Download
Stil:

AOR, Rock

Label: Boonsdale Records
Spieldauer: 33:11
Erschienen: 17.04.2026
Website: [Link]

THUNDERORs neues Album „Bleed For It“ fungiert zugleich als Soundtrack zu „Thunderor The Musical“, das 2025 in Toronto seine Premiere feierte. Die von Musiker und Songwriter JJ Tartaglia geschaffene Rockoper vereint Arena-Rock, klassischen Heavy Metal und die dramatische Inszenierung des Musical-Theaters zu einem Gesamtkunstwerk.



Die Handlung ist schnell erklärt: Ein abgehalfterter Musiker und Biker wittert durch die Liebe und die Aussicht auf einen letzten Schuss Ruhm die Chance auf einen Neuanfang. Gemeinsam mit seinen Freunden gerät er jedoch zwischen die Fronten rivalisierender Banden und findet sich schon bald in einem Strudel aus Freundschaft, Verrat und Rebellion wieder. Oder anders gesagt: Hier trifft „Straßen in Flammen“ auf Rockoper – mit viel Pathos, Bombast und Theatralik.



Somit ist auch klar umrissen, was uns musikalisch erwartet: Mainstream-Rock, der mal tief in den Achtzigern wildert („Get’Em Counted“) mal die ganz große Stadionrock-Geste bemüht („One Chance“) und an anderer Stelle mit einer Prise aufmüpfigem Punkrock aufwartet („Bleed For It“). Standesgemäß türmen sich die Keyboardwände auf, während stampfende Drums das Fundament für hymnische AOR-Melodien legen. Dazu gesellen sich flitzefingrige Gitarrensoli und eingängige Refrains, die hängen bleiben („Pump Up The Volume“). Dann noch ein Hauch Folklore mit „Cape Breton Home“, das bombastische Instrumentalstück „DreamQuest“ und fertig ist der Soundtrack für die Rock-Oper über den Rocker und Musiker namens Bowen.



FAZIT: Mit „Bleed For It“ liefern THUNDEROR einen Mix aus Arena-Rock, AOR und klassischem Heavy Metal, der vor allem von seinen großen Melodien und dem opulenten Rockopern-Charakter lebt. Musikalisch bleibt das Album dabei auf vertrautem Terrain, überzeugt aber mit Spielfreude, eingängigen Refrains und reichlich Stadionrock-Pathos. Wer sich an der kalkulierten Theatralik nicht stört, findet hier durchaus unterhaltsame Kost.

Marco Rauland (Info) (Review 45x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Pump Up The Volume
  • Bleed For It
  • Take Me To The Show
  • Get ‘Em Counted
  • Cape Breton Home
  • Streets Of Fire
  • One Chance
  • DreamQuest
  • In The Fire O’ The Heat

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Was kommt aus dem Wasserhahn?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!