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KOM: Berry White (Review)
Artist: | KOM |
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Album: | Berry White |
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Medium: | CD | |
Stil: | Art Rock/Indie/Alternative |
|
Label: | Denovali Records | |
Spieldauer: | 35:05 | |
Erschienen: | 04.06.2010 | |
Website: | [Link] |
Auf den großen Durchbruch warten KOM sicher nicht, denn sonst hätte die Band in den letzten Jahren eine andere Veröffentlichungspolitik fahren müssen. Ein 3-Zoll-Doppel-CD-Buch und handgefertigtes 10“-Vinyl wandern nicht im Sekundentakt über die Ladentische, weswegen KOM ihre Musik aus dem ureigensten Instinkt des Musikers heraus entstehen lassen müssen, nämlich dem Wunsch, seiner Gefühlswelt Ausdruck zu verleihen.
Während einer knappen Spielzeit von kaum mehr als einer halben Stunde vertont das deutsche Quartett gedämpfte Stimmungen mit Hang zum Melancholischen. Und obwohl ein gewisses Indie-Flair durch die Frühlingsluft weht, sind KOM meilenweit entfernt von typischen Schrammelgitarren mit weinerlichem Gesang. Künstlerisch, aber nicht prätentiös klingt „Berry White“ und ordnet sich nebulös ein im weit gefassten Umfeld von Bands wie AEON SPOKE oder STILLE OPPRÖR (auch gesanglich!), wobei KOM sich weniger dem Art Rock und mehr dem Alternative Rock mit Songwriter-Momenten verschreiben. Dezente Crescendi, verträumte Gitarrenklänge, zumeist entspannte Rhythmen und meditative Klänge wie aus einem tibetanischen Kloster weben aus Regenwolken luftige Polster, auf denen gestresste Seelen Ruhe finden.
FAZIT: In der Kürze liegt die Würze. Walzten KOM ihren Sound auf eine längere Spielzeit aus, verlören sie an Aroma. So bleibt ein Art-Rock-Album mit Indie-Flair, das mit entrückten Stimmungen zwar für Wohlklang sorgt, dabei aber nie ins Belanglose absinkt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Hoist
- Fruits
- Fifteen
- Exobeat
- Citrinus
- Eighteen
- Teer
- Twenty
- Fittings
- Polyesterday
- Dart
- Seek
- Sonstige - Nicolas Zimmermann, Rouven Westermann, Manuel Niggenaber, André Kleine-Wilke
- Berry White (2010) - 9/15 Punkten
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keine Interviews
Kommentare | |
Joost
gepostet am: 28.05.2010 User-Wertung: 13 Punkte |
Konnte die Platte bereits hören. Ich finde sie hat eine fantastische Stimmung. DAs ganze läßt sich schlecht in konkrete Schubladen stecken, was sehr gut so ist. Erinnert teilweise an einen Mix aus Gravenhurst, Radiohead, Singer-Songwriter, aber alles sehr eigen. Würde dem Ganzen glatt mal 13 Punkte geben. |
Kira
gepostet am: 09.06.2010 User-Wertung: 13 Punkte |
Um eine bestimmte Fan-Blindheit ausszuschließen, unterstreiche Ich das ganze jetz mal Dick mit dem "unbedingt-anhören-Stift", danke, endlich mal deutsche Musik, die man aber Hinter KOM nicht vermutet, und dank den Gesangseinlagen, sich kaum kontinental orten lässt. Fazit: Midlake-Thom York-BrokenSocialScene feat. Gravenhurst-und Singer-Songwriter-irgendwas-dazwischen. 13,5Pt |
Timo
gepostet am: 11.06.2010 User-Wertung: 14 Punkte |
14Pt! Feinmotorisches Artwork, the Drums are working! |