Partner
Services
Statistiken
Wir
Three Wishes: Obsession (Review)
Artist: | Three Wishes |
|
Album: | Obsession |
|
Medium: | CD | |
Stil: | Hardrock |
|
Label: | Eigenproduktion | |
Spieldauer: | 62:20 | |
Erschienen: | 03.01.2011 | |
Website: | [Link] |
Im Grunde genommen muss man froh und dankbar sein, dass es auch im Jahr 2011 noch Bands wie THREE WISHES aus Hamburg gibt, die sich keinen Kopf darum machen, welche Musik gerade angesagt ist, sondern die einfach nur geradeheraus abrocken. Auch auf „Obsession“, dem bereits vierten Album von THREE WISHES, regiert nämlich eingängiger Hardrock, der sein Hauptaugenmerk auf feine Hooks legt.
Irgendwo in der Schnittmenge von Europe, Foreigner und Journey musiziert das Quintett, logischerweise nicht ganz in der Champions League wie die genannten Drei, aber doch immerhin in der deutschen Rock-Bundesliga auf einem einstelligen Tabellenplatz. Sänger Andi Knaak hat ein gutes Händchen dafür, wie er seine Stimme einzusetzen hat und wie man aus einem durchschnittlichen Refrain dann doch noch etwas Besonderes macht. Hin und wieder mischen sich sogar progressive Töne in den Sound von THREE WISHES, was dem Gesamtbild aber nicht schadet. Ab und zu fehlt ein wenig der letzt Kick, der letzte Punch, um sich von der deutschen Konkurrenz noch deutlicher abzuheben, doch insgesamt geht das, was die Nordlichter da musizieren, schon in Ordnung.
FAZIT: Wer auf melodischen, hooklastigen Hardrock steht, der sollte durchaus mal 1, 2 Ohren riskieren – erst recht vor dem Hintergrund, dass die Jungs mittlerweile von der Produktion bis zum Vertrieb alles in Eigenregie durchziehen. Soviel Enthusiasmus muss belohnt werden.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Livin A Lie
- New Tomorrow
- Don't Get Me Wrong
- Save My Soul
- Everything To Me
- Y.D.N.W.L.C.B.
- One Life
- Fight
- Flying High
- No Way Back
- Sensation
- Destiny
- Sally
- Red, Hot & Wicked
- Better Days 2010
- Bass - Holger Niedrich
- Gesang - Andi Knaak
- Gitarre - Michael Degen
- Keys - Arthur Qoku
- Schlagzeug - Victor Falconi
- Obsession (2011) - 9/15 Punkten
-
keine Interviews