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Forgotten Tomb: ...and Don’t Deliver Us From Evil (Review)
Artist: | Forgotten Tomb |
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Album: | ...and Don’t Deliver Us From Evil |
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Medium: | CD | |
Stil: | Black Metal |
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Label: | Agonia Records | |
Spieldauer: | 52:31 | |
Erschienen: | 15.11.2012 | |
Website: | [Link] |
Nach ihrem recht experimentellen letzten Release sind FORGOTTEN TOMB mit „...and Don’t Deliver Us From Evil“ wieder eher zum Ursprung zurückgekehrt als auf Entdeckerpfaden. So gibt es auf dem aktuellen Release klar wieder mehr Black Metal und weniger TYPE 0 NEGATIVE-Huldigungen als auf „Under Saturine Retrogate“.
Sehr erstaunlich, dass die Band ihren Stil derart individuell zelebriert, dass man bereits nach den ersten Tönen der Scheibe weiß, dass hier Ferdinando „Herr Morbid“ Marchisio und seine Mannen am Werkeln sind. Der Sound ist sauber, verdammt gut und vor allem die zweistimmigen Gitarren kommen in ihrem Wechselspiel gut zur Geltung. Bass und Drums sind nebenbei auch sehr differenziert abgemischt und kranken keinesfalls an Unterpräsenz.
Die einzelnen Songs sind, wie bereits angedeutet, wieder mehr Black Metal. Natürlich kommen die Italiener von ihrer allgegenwärtigen KATATONIA-Schlagseite nicht ab, schaffen es aber stets, hier auch sehr eigenwillig und individuell zu Werke zu gehen, so dass man zu keiner Zeit von Rip-Off sprechen könnte. Die einzelnen Tracks sind zwar homogener als das letzte etwas zusammengestückelt klingende Album, mangeln jedoch nicht an Facettenreichtum. So geht der Opener 'Deprived' fast groovig nach vorn und das herrlich traurige 'Adrift' erinnert mit seinem dezenten Clean-Gesang fast an ALCEST und kommt sehr düster rüber.
FAZIT: Auf FORGOTTEN TOMB ist Verlass: „...and Don't Deliver Us From Evil“ ist ein grandioses Album, das die Band einmal mehr in Topform zeigt, von der hier wieder verdammt starke Songs abgeliefert werden. Fans der Band kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten und sollten beim Kauf je nach Gefallen bei den limitierten Erstauflagen als Digi CD oder Vinyl wegen der Bonustracks nicht zu lange zögern.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Deprived
- ...and Don't Deliver Us from Evil
- Cold Summer
- Let's Torture Each Other
- Love Me Like You'd Love the Death
- Adrift
- Nullifying Tomorrow
- Bass - Alessandro Comerio
- Gesang - Ferdinando Marchisio
- Gitarre - Ferdinando Marchisio, Andrea Ponzoni
- Schlagzeug - Kyoo Nam Rossi
- Under Saturn Retrograde (2011) - 11/15 Punkten
- Obscura Arcana Mortis: The Demo Years (Re-Release) (2011)
- Songs To Leave (Re-Release) (2012)
- Springtime Depression (Re-Release) (2012)
- ...and Don’t Deliver Us From Evil (2012) - 12/15 Punkten
- Darkness In Stereo: Eine Symphonie Des Todes (2014)
- We Owe You Nothing (2017) - 12/15 Punkten
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