Partner
Services
Statistiken
Wir
Mojo Radio: Mojo Radio (Review)
Artist: | Mojo Radio |
|
Album: | Mojo Radio |
|
Medium: | CD | |
Stil: | Hardrock |
|
Label: | Just For Kicks | |
Spieldauer: | 60:36 | |
Erschienen: | 30.11.2012 | |
Website: | [Link] |
Hier könnte man wieder mit Anglizismen um sich werfen, denn MOJO RADIO aus den Staaten zitieren die Geschichte der Rockmusik ihres Landes aus dem Effeff. Powerhouse-Trio mit Gesang, Hendrix-Worship, Badass-Southern-Rock und so.
„Cost Of Your Loss“ sagt den jungen AEROSMITH hallo, „High Horse“ dem erwähnten Jimi, und „Bone Shaker“ tönt nach einer der von Joe Bonamassa gesungenen Hymnen von BLACK COUNTRY COMMUNION. Gleichwohl: Die Mundharmonika des Frontmanns ist ein tragendes Element von MOJO RADIO, die sich im Übrigen aus Mitgliedern von mehr oder weniger reputierlichen Bands der lokalen Szene im Westen des weiten Kontinents zusammensetzen.
Jason Petersons Gitarrenspiel ist in seiner stilistischen Bandbreite eine Entdeckung wert, ebenso das klasse Zusammenspiel von Bass und Schlagzeug. Ebendeshalb funktioniert „Mojo Radio“ zum überwiegenden Teil sehr gut, bloß wenn die Rückgriffe allzu plump ausfallen wie während „Exorcism“ oder „Healin'“, dem obendrein die Zündschnur abgefallen ist, möchte man zwar nicht skippen, kommt aber auf die Vokabel „austauschbar“.
Als Höhepunkt tragen wir MOJO RADIO vor allem die zweite Hälfte der Scheibe ein: „Throw Your Hat In The Ring“ drückt wie nichts Gutes, „Sour Grapes“ erweist sich als weitgefasster Slide-Schleicher, „Wishing“ sowie „Thin Line“ gelingen als Balladen, und das Finale „Gilded Cage“ setzt einen unaufgeregten Schlusspunkt.
FAZIT: Nicht einen Deut originell ist dieser Einstand ausgefallen, aber MOJO RADIO überzeugen insgesamt aufgrund ihrer in sich stimmigen Songs, toller Handarbeit und vor allem einer nicht allzu verkniffenen Beschränkung auf die blauen Töne, wie die teils ausladenden Arrangements zeigen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Welcome
- High Horse
- Cost Of Your Loss
- Bone Shaker
- Healin'
- Throw Your Hat In The Ring
- Sour Grapes
- Wishing
- Exorcism
- Thin Line
- Dreaming
- Gilded Cage
- Bass - Scott Aumann
- Gesang - Adam Zierten
- Gitarre - Jason Peterson
- Schlagzeug - Brent King
- Mojo Radio (2012) - 9/15 Punkten
- Rise (2013) - 10/15 Punkten
-
keine Interviews