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Pattern Seeking Animals: Pattern Seeking Animals (Review)

Artist:

Pattern Seeking Animals

Pattern Seeking Animals: Pattern Seeking Animals
Album:

Pattern Seeking Animals

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Progressive Rock

Label: Inside Out / Sony
Spieldauer: 58:08
Erschienen: 05.07.2019
Website: [Link]

Bei Inside Out herrschen zusehends inzestuöse Zustände. Tritt ein neues Projekt bei dem Label auf den Plan, handelt es sich häufig um von anderen dort unter Vertrag stehenden Acts bekannte Gesichter in neuer personeller Konstellation, und das gilt nun auch für PATTERN SEEKING ANIMALS, wo sich ein Häuflein Spock's Beard-Veteranen zusammengefunden hat, namentlich Sänger Ted Leonard, Schlagzeuger Jimmy Keegan und Bassist Dave Meros. Der eigentliche Initiator und Strippenzieher ist allerdings Keyboarder und Songwriter John Boegeholm, er schon seit Jahren als Produzent und Zuarbeiter der Bands der anderen Beteiligten im Hintergrund agiert.

Trotz dreier Longtracks erweist sich ihr erstes gemeinsames Album als kurzweiliges, wenn auch nicht ohne notwendiges Zeitinvestment auskommendes Unterfangen. Die Art und Weise, wie das Quartett im eröffnenden Epos 'No Burden Left to Carry' Beatles-verdächtige Gesangs-Hooks mit melancholischem Soft Prog verbindet (wird später in Form von 'We Write the Ghost Stories' in nur dreieinhalb Minuten perfektioniert), steht bezeichnend für die folgenden acht Kompositionen. "Pattern-Seeking Animals" ist ein insgesamt getragenes, zurückhaltendes Album, das immer wieder an die Frühphase der Spock-Bärte erinnert. Die halb symphonischen Klavierballaden 'The Same Mistakes Again' und 'Fall Away' könnten aus Neal Morses Repertoire gestohlen worden sein, während das etwas kräftigere 'No One Ever Died and Made Me King' den "alternativen" Anstrich der Veröffentlichungen der Band mit Nick D'Virgilio am Mikro aufweist.

Es bildet wie das mit Chorgesang und Schunkel-Rhythmus glänzende Highlight 'These Are My Things' eine Ausnahme zwischen mehrheitlich vertrauten Klängen, die es allerdings qualitativ jederzeit mit dem "Original" aufnehmen können. Ärgerlich ist vor diesem Hintergrund nur, dass die Gruppe ausgerechnet dann aufblüht, wenn sie sich von den Wurzeln ihrer Mitglieder freispielt. Da dies noch zu selten geschieht, wäre wenigstens gerechtfertigt, die Chose nicht auf einer einzigen Veröffentlichung beruhen zu lassen.

FAZIT: Auf allen Ebenen erstklassiger Progressive Rock typisch US-amerikanischer Art von echten Könnern, dem es einzig an Originalität mangelt.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 470x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • No Burden Left to Carry
  • The Same Mistakes Again
  • Orphans of the Universe
  • No One Ever Died and Made Me King
  • Fall Away
  • These Are My Things
  • We Write the Ghost Stories
  • No Land’s Man
  • Stars Along the Way

Besetzung:

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