Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Voodoo Gods: The Divinity Of Blood (Review)

Artist:

Voodoo Gods

Voodoo Gods: The Divinity Of Blood
Album:

The Divinity Of Blood

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Death Metal

Label: Reaper / Universal
Spieldauer: 57:14
Erschienen: 15.05.2020
Website: [Link]

Brustgetrommel ("Wir sind keine Allstar-Kapelle!") hin, relativ beständige Veröffentlichungshistorie her: VOODOO GODS wirken auch nach einer EP und einem kompletten Album wie ein Projekt, obgleich sie zu den wertvolleren gehören, wenn man mal davon absieht, dass hier tatsächlich nur Hochkaräter in ihrer jeweiligen Disziplin zusammengefunden haben.

Die Kombination erscheint zunächst unvereinbar: Cannibal-Corpse-Frontmann George "Corpsegrinder" Fisher, Gitarren-Ass Viktor Smolski (ex-Rage und -Mind-Odyssey, derzeit Almanac) und dessen polnischer Kollege Jacek Hiro (u.a. Sceptic, Decapitated) bilden derzeit das Rückgrat der Gruppe, wobei von der Urbesetzung nur noch der zweite Shouter Seth van der Loo übrig ist; immerhin existieren VOODOO GODS schon seit fast 20 Jahren.

Diese selbsternannte respektive von ihren Promotern so bezeichnete "Death Metal Supergroup" hat sich im Lauf der Zeit stetig zu griffigem Songwriting Hinbewegt, und "The Divinity Of Blood" markiert diesbezüglich ihre konsequenteste Arbeit. Statt Geschwindigkeitsrekorde zu brechen, setzen VOODOO GODS bereits mit dem Einstiegs-Groover 'Rise of the Antichrist' und 'From Necromancy to Paraphilia', einer weiteren Midtempo-Nummer, ein klares Zeichen für mehr "Verträglichkeit".

Nichtsdestoweniger bauen die Protagonisten ständig Überraschungen ein, seien es Flamenco-artige Passagen, wilde Bass-Breaks oder weitschweifige und improvisatorisch anmutende Gitarrensolo-Exkurse. Im Zuge dessen verliert das Material stellenweise seine Unmittelbarkeit, doch mit dem kurzen 'Isa' und dem Titelstück stehen neben schlicht starkem Handwerk zwei für Anspruchs-Totengräber unbedingt hörenswerte Tracks auf dem Programm.

In die "Verlängerung" gehen VOODOO GODS am Ende mit einer ordentlichen Interpretation von Necrophobics 'Before The Dawn', die des Zaubers der Originalversion entbehrt, und einer ausgedehnten Fassung des Album-Tracks 'The Ritual Of Thorn'

FAZIT: Blendet man aus, wer an "The Divinity Of Blood" beteiligt ist, haben VOODOO GODS damit ein ordentliches Death-Metal-Album zustande gebracht, das allerdings keineswegs unverzichtbar ist. Viel gutes Handwerk und nicht gerade massenhaft Hooks, geschweige denn emotionale Regungen auf der Seite des Empfängers …

Andreas Schiffmann (Info) (Review 533x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Rise of the Antichrist
  • From Necromancy to Paraphilia
  • Menace to God
  • Serenade of Hate
  • Forever!
  • Isa
  • The Ritual Of Thorn
  • The Absolute Necessity to Kill
  • The Divinity of Blood
  • Before The Dawn (Bonus)
  • The Ritual Of Thorn (Bonus)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wobei handelt es sich nicht um ein Getränk: Kaffee, Tee, Bier, Schnitzel

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!