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Waiting For Monday: Waiting For Monday (Review)

Artist:

Waiting For Monday

Waiting For Monday: Waiting For Monday
Album:

Waiting For Monday

Medium: CD/Download
Stil:

Melodic Rock

Label: Frontiers Music Srl.
Spieldauer: 51:51
Erschienen: 14.02.2020
Website: [Link]

Wenn kein Geringerer als Jeff Scott Soto sich für die Newcomer WAITING FOR MONDAY vehement bei seinem Label Frontiers Music einsetzt, muss schon etwas dran sein an der Band, die ihre Zelte mittlerweile in LA aufgeschlagen hat. Frontmann Rudy Cardenas, der ursprünglich aus Venezuela stammt, bildet zusammen mit Gitarrist August Zadra, Leadgitarrist bei DENNIS DEYOUNG, das kreative Gespann der Combo.

Das nun vorliegende Erstlingswerk „Waiting For Monday“ soll den HörerInnen - nach Aussage Frontiers - AOR / Melodic Rock-Kost im Stil der Genreriesen FOREIGNER, JOURNEY oder STYX liefern, was am Kern der Sache ziemlich glatt vorbeigeht, denn die Chose ist weitaus ruppiger, rockiger und auch nicht glattgebügelt. Getragen von der rauen, knarzenden Stimme Cardenas entwickelt sich das Album deutlich mehr in Richtung Melodic Hard Rock denn in radiotaugliche Standardkost.

Schon der Opener „Until The Dawn“, der bereits vor Veröffentlichung des Longplayers als Appetizer vorlagt, erinnert an Uptempo-Rocker der Marke WHITESNAKE, einzig die bereits erwähnte Stimme des Frontmanns ist deutlich weniger klar als die des Jahrhunderttalents David Coverdale und tendiert - auch wegen der etwas gepresst klingenden Register in den obersten Tonhöhen – gen Steve Perry mit harzigen Akzenten, was der Gesangsleistung nicht abträglich ist und der Scheibe einen hohen Wiedererkennungswert beschert.

„End Of A Dream“, ebenfalls im Vorfeld als Single veröffentlicht, beginnt mit einem klassisch anmutenden Gitarrenintro, das etwas an „Greensleeves“ erinnert. Der sich daraufhin entwickelnde Song sticht deutlich aus der Masse heraus, nicht zuletzt deshalb, weil die Struktur der Gesangsharmonien feinstes Songwriting offenbaren, bevor das Stück mit der Reprise des Intros beendet wird.

Das balladeske „Shattered Lives“ mit deutlichen Ecken und Kanten gefällt ebenso, wie die klassichen Ballade „Found You Now“, die es gleich zweimal auf dem Longplayer gibt und in beiden Versionen zu den Highlights zählt. Während der Song als Bonustrack eine rein akustische Angelegenheit bleibt, die nur von Rudy Cardenas Gesang lebt, ist die Full-Band-Version wuchtig, kraftvoll und wesentlich rockiger.

„Right In Front Of You“ erinnert an Y&T zu besten Zeiten, „Must Have Been“ und „Pick Your Lies“ überzeugen mit balladeskem Touch und schönen Harmonien, während „Inside Your Head“ als ursprünglicher Rocker gefallen kann, Gleiches gilt für „Make It Better“. „Love You Forever“ als weitere, tolle Ballade, „One More Round“ als hoppelnde Uptempo-Nummer und das eben schon erwähnte „Found You Now“ in der Akustik-Version beschließen ein starkes Melodic Rock-Album.

FAZIT: Während die Parole „Waiting For Monday“ wohl nur den härtesten Workaholics geschmeidig über die Lippen kommt, sollte das Debütalbum des neuesten Frontiers Music Projekts WAITING FOR MONDAY deutlich mehr HörerInnen zu Begeisterungsstürmen hinreißen können. Melodic Rock der Sorte „eckig und kantig“, ohne diesen Ansatz überstrapazieren zu wollen, jedoch mit dem gewissen Etwas, das für Wiedererkennbarkeit steht, prägt das rundherum starke Debüt einer Band, die es in dieser Form locker schaffen kann, sich in diesem Segment auf Dauer zu positionieren.

Stefan Haarmann (Info) (Review 600x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Until The Dawn
  • End Of A Dream*
  • Shattered Lives
  • Found You Now*
  • Right In Front Of You
  • Must Have Been
  • Pick Your Lies
  • Inside Your Head
  • Make It Better*
  • Love You Forever
  • One More Round
  • Found You Now (Acoustic Version - Bonus Track)*
  • *Anspieltipp

Besetzung:

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