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Primal Fear: Primal Fear (Deluxe Edition) (Review)
Artist: | Primal Fear |
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Album: | Primal Fear (Deluxe Edition) |
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Medium: | CD/LP/Download | |
Stil: | Heavy Metal |
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Label: | Atomic Fire / Warner | |
Spieldauer: | 59:59 | |
Erschienen: | 15.07.2022 | |
Website: | [Link] |
Als PRIMAL FEAR vor 25 Jahren ihr Debütalbum veröffentlichten, konnte niemand ahnen, dass der Schulterschluss von Sinner-Kopf Mat Sinner und dem ehemaligen Gamma-Ray-Sänger Ralf Scheepers zu einer Erfolgsgeschichte führen würde, die auch 2022 später noch nicht zu Ende geschrieben ist. Anlässlich des Jubiläums des 1997 bei Nuclear Blast erschienenen Einstands der Gruppe veröffentlicht das "Nachfolge-Label" Atomic Fire "Primal Fear" noch einmal mit drei Bonustracks, die sicherlich nicht unverzichtbar sind; dennoch sollte Fans traditioneller Metal-Sounds à la Judas Priest die Platte in dieser oder jener Form kennen.
Während Hammerfalls "Glory to the Brave" seinerzeit die traditionell melodische Metal-Schule abdeckte, fußte der Sound von PRIMAL FEAR von Anfang an auf Riff-orientiertem Stoff zwischen "British Steel" und nordamerikanischem Power Metal. "Primal Fear" enthält unter diesen Voraussetzungen praktisch keinen Ausfall, sondern macht ordentlich Tempo, ohne dass sich die Tracks beliebig untereinander austauschen ließen.
Nach dem Startschuss mit dem ´Painkiller´-Pendant ´Chainbreaker´ und dem Ohrwurm ´Silver & Gold´ bestechen sowohl die Dampframme ´Promised Land´ als auch das kurze, Helloween-artige ´Nine Lives´ (Kai Hansen zockt übrigens in mehreren Songs als Gast mit) und das knallharte Deep-Purple-Cover ´Speedking´ (im Original ´Speed King´) durch Scheepers engagierten Heulbojen-Gesang und eine brutal tight aufeinander eingespielte Rhythmusgruppe, ehe das Accept-lastige ´Running in the Dust´ zwischen den beiden Muckibuden-Soundtracks ´Battalions of Hate und ´Thunderdome´ die für manche vielleicht sogar reizvollere zweite Hälfte des Albums abschließen.
Accepts ´Breaker´ wird im Bonusteil unauffällig gecovert, die beiden zusätzlichen Live-Aufnahmen runden die Geburtstagsedition stimmig ab.
FAZIT: PRIMAL FEARs erstes Album gehört in jede Power-Metal-Sammlung, ob in der Erstauflage oder als "aufgebohrte" 2022er "Deluxe Edition".
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- 01. Primal Fear
- 02. Chainbreaker
- 03. Silver & Gold
- 04. Promised Land
- 05. Formula One
- 06. Dollars
- 07. Nine Lives
- 08. Tears Of Rage
- 09. Speedking (DEEP PURPLE Cover)
- 10. Battalions Of Hate
- 11. Running In The Dust
- 12. Thunderdome
- Bonus Tracks
- 13. Breaker (ACCEPT Cover)
- 14. Chainbreaker (live)
- 15. Running In The Dust (live)
- Bass - Mat Sinner
- Gesang - Ralf Scheepers
- Gitarre - Tom Naumann
- Schlagzeug - Klaus Sperling
- New Religion (2007) - 12/15 Punkten
- 16.6 (Before The Devil Knows You’re Dead) (2009) - 13/15 Punkten
- Live In The USA (2010)
- Unbreakable (2012) - 12/15 Punkten
- Delivering The Black (2014) - 13/15 Punkten
- Apocalypse (2018) - 14/15 Punkten
- Metal Commando (2020) - 12/15 Punkten
- I Will Be Gone (2021) - 9/15 Punkten
- Primal Fear (Deluxe Edition) (2022) - 12/15 Punkten
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