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Die Dorks: Unberechenbar (Review)
| Artist: | Die Dorks |
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| Album: | Unberechenbar |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Punkrock / Metal |
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| Label: | Punkrock / Metal | |
| Spieldauer: | 38:47 | |
| Erschienen: | 16.01.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die deutschen Punkrocker DIE DORKS drücken auf „Unberechenbar“ hörbar verstärkt aufs Gaspedal. Rund um Frontfrau Liza Dork wird im Vergleich zu den Vorgängern nicht nur lauter, sondern vor allem härter agiert – der Punkrock bekommt zunehmend metallischen Beigeschmack, ohne seine punkige Grundattitüde komplett über Bord zu werfen.
Im Kern bleibt das Erfolgsrezept unangetastet: partytauglicher Deutschpunk, der das Augenmerk auf Headbangen, Mitgröhl- und Singalong-Songs richtet. Dazwischen darf es dann aber zunehmend wie in „Kopf Frei“ metallisch riffen und wie in „Solange Noch Mein Herz Schlägt“ titelgerecht etwas Schlager-Vibes durchscheinen. Weniger überzeugend wirken hingegen die immer wieder eingestreuten Growls, etwa in „Kranker Geist“, denen es an echter Bedrohlichkeit fehlt. Da überzeugen die tief gestimmten Gitarren und die hart agierend Rhythmusfraktion in „Alles Zerstören“ deutlich mehr – wütend genug ganz ohne künstliche, verbale Aggro-Show. Ohnehin ist es offensichtlich, dass sich Liza Dork bei melodischeren Nummern wie „Es Ist Echt“ hörbar wohler fühlt.
Instrumental liefern die Gitarren neben durchweg satten Riffs auch einige angenehm unkonventionelle Soli. Der Bass darf metallisch scheppernd öfter aus dem Hintergrund treten, während die Drums genau den nötigen Wumms liefern, den diese Musik braucht. Trifft diese krachende Soundwand – etwa im Titeltrack „Unberechenbar“ – auf Liza Dorks beinahe schlagerhaften Gesang, entsteht eine eigene, spannende Mischung, die sowohl auf den Ballermann als in Wacken für Bewegung sorgen dürfte.
FAZIT: Wer Musik zum Wachwerden im neuen Jahr sucht und deutschen Punkrock mit ordentlicher Metal-Schlagseite und leichtem NDW-Flair schätzt, kann sich von DIE DORKS auf „Unberechenbar“ bedenkenlos die Gehörgänge freipusten lassen. Keine Neuerfindung des Genres, aber ein kurzweiliger, energiegeladener Rundumschlag mit reichlich Mitsingpotenzial – spätestens bei „Lieber In Der Hölle Herrschen“.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Maximal
- Kein Sommer Der Liebe
- Solange Noch Mein Herz Schlägt
- Kranker Geist
- Alles Zerstören
- Es Ist Echt
- Kopf Frei
- Lieber In Der Hölle Herrschen
- Such Dir Keinen Neuen Gott
- Exzessive Notwehr
- Unberechenbar
- Gesang - Liza Dork, Mark von Elend
- Gitarre - Bons Dork
- Keys - Liza Dork
- Schlagzeug - Mark von Elend
- Servus, Gruezi und K.O. (2011) - 4/15 Punkten
- Der Arsch auf deinem Plattenteller (2018) - 7/15 Punkten
- Unberechenbar (2026) - 11/15 Punkten
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