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Threshold: The Ravages Of Time (Review)

Artist:

Threshold

Threshold: The Ravages Of Time
Album:

The Ravages Of Time

Medium: CD
Stil:

Progressive Power Metal

Label: InsideOut
Spieldauer: 141:12
Erschienen: 2007
Website: [Link]

THRESHOLD gehören sicherlich zu diesen Bands, die regelmäßig Alben veröffentlichen, die bei Publikum und Kritikern recht gut ankommen und trotzdem nie den wirklich großen Durchbruch schaffen. Ob die Briten in den Fängen der Metal-Maschinerie von Nuclear Blast nach ca. 15 Jahren Bandgeschichte doch noch durchstarten, wird erst die Zukunft zeigen.

Dass bei den Briten insgesamt drei Sänger tätig waren, kommt dieser „Best Of“ Scheibe der Abwechslung wegen zugute. Der technisch beeindruckendste dieser drei ist sicherlich Damian Wilson, dessen musicalhafte Intonation sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack sein dürfte. Leider hat Herr Wilson nur dem Debüt „Wounded Land“ und dem dritten Werk „Extinct Instinct“ sein pathetisches Organ geliehen. Andrew McDermott sang alle Alben bis auf „Psychedelicatessen“ ein und passte mit seiner kräftigen Stimme zwar zum Sound von THRESHOLD, doch verfügte er nicht über den stimmlichen Charakter, um aus der Masse ähnlich gelagerter Sänger deutlich herauszuragen. Nach dem spontanen Austritt McDermotts aus der Band im Jahre 2007 übernahm Wilson gut zehn Jahre nach seinem letzten Studiowerk mit THRESHOLD zumindest auf der Bühne wieder das Mikrophon.

Der Schreiber dieser Zeilen weigert sich jedoch, diese Band eindeutig dem Prog Metal zuzuordnen. THRESHOLD bewegen sich eher im schwankenden Gang über den Grat zwischen Prog und Power Metal. Vielleicht produzieren die Briten einfach eine verspielte Version letzteren Musikstils. Ärgerlich ist für den Liebhaber von Abwechslung vielleicht der stets ähnliche Gitarrensound der acht Alben der Bandgeschichte – positiv gesprochen könnte man hier natürlich auch von der Verhaftung im Altbewährten sprechen.

Wie es sich für ein anständiges „Best Of“ Werk gehört, wird hier die gesamte Bandgeschichte abgedeckt, wobei sich CD Nummer eins mit den jüngeren Werken, CD Nummer zwei mit den älteren THRESHOLD Alben beschäftigt. Untypisch für Greatest Hits Veröffentlichungen sind im Booklet zu jedem Song die Texte abgedruckt, was unter anderem für heimische Karaoke-Sitzungen oder morgendliche Gesangseinlagen unter der Dusche sicherlich eine feine Sache ist.

FAZIT: Wie immer gilt: Für Fans, die sowieso alles von ihren Lieblingen besitzen, ist „The Ravages Of Time“ höchstens der Vollständigkeit halber interessant. Für Neulinge bleibt es Geschmackssache, ob der Einstieg über das Debüt oder eben diese „Best Of“ Kompilation der bessere Weg ist.

Nils Herzog (Info) (Review 2562x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • CD1:
  • Slipstream (Radio Edit)
  • Light And Space (Edit)
  • Mission Profile
  • Falling Away
  • The Ravages Of Time
  • Phenomenon
  • Pressure (Radio Edit)
  • Fragmentation
  • Oceanbound
  • The Art Of Reason
  • Pilot In The Sky Of Dreams (Radio Edit)
  • -
  • CD 2:
  • The Latent Gene
  • A Tension Of Souls
  • Eat The Unicorn
  • Consume The Live
  • Innocent
  • Exposed (Radio Edit)
  • Sanity´s End
  • The Whispering
  • Voyager II

Besetzung:

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