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Lynyrd Skynyrd: God & Guns (Review)

Artist:

Lynyrd Skynyrd

Lynyrd Skynyrd: God & Guns
Album:

God & Guns

Medium: CD
Stil:

Southern Rock

Label: Roadrunner Records / Loud and Proud
Spieldauer: 49:57
Erschienen: 25.09.2009
Website: [Link]

Wenn Du glaubst, Deine große Liebe gefunden zu haben, dann ist im schlimmsten Fall die Enttäuschung grenzenlos. "Music was my first love and it'll be the last" sang mir seinerzeit JOHN MILES aus dem Herzen und ich liebte "meine" Helden nahezu grenzenlos. Drei Namen stehen da bei mir ganz oben LITTLE FEAT, die ALLMAN BROTHERS BAND und... ja, LYNYRD SKYNYRD. Nachdem FEAT bereits seit Jahren altersschwächeln, der ABB scheinbar auch frisches Blut nicht mehr weiterhilft, liefern jetzt LYNYRD SKYNYRD den letzten Beweis, dass sie entbehrlich geworden sind. Sechs Jahre lang kreiste nun der Berg, um endlich die sprichwörtliche Maus zu gebären...

"God & Guns" ist ein Anachronismus - warum, erklärt vielleicht eine kleine Zeitreise. Am 20. Oktober 1977 starben Ronnie Van Zant, Cassie und Steve Gaines sowie der Roadmanager Dean Kilpatrick beim Absturz des Flugzeuges, das die Band anlässlich der "Street Survivors"-Tour angemietet hatte. In den Sümpfen Louisianas starb damals auch der Spirit SKYNYRDs und ein Mythos wurde geboren. Zehn Jahre später, 1987, fanden sich die wahrhaftigen "Street Survivors" mit Ronnies Bruder Johnny als Sänger wieder "on the road" ein. Zunächst fand sich jahrelang kein Plattenlabel, das in New Wave- und Sleaze Metal-Zeiten das Wagnis einer Southern-Rockband auf sich genommen hätte. Es folgten zwei enttäuschende Studio-Alben, bis sich Ende der 90er mit Rickey Medlocke und Hughie Thomasson endlich wieder eine Formation gefunden hatte, die es mit den Original-SKYNYRDs aufnehmen konnte. "Twenty" und vor allem "Edge Of Forever" waren wieder überzeugende, starke Scheiben. Allerdings blutete die Band durch eine beispiellose Todesserie bis zum heutigen Tag nahezu aus. Allen Collins (1990), Leon Wilkesson (2001), Hughie Thomasson (2005), Billy Powell und Ean Evans (beide 2009) starben. Das Ende vom Lied: Einzig Gary Rossington ist vom alten Stamm noch dabei - ausgerechnet der von dem man immer annahm, er wäre der Erste, der sich tot saufen würde... und der gute Gary ist nur noch ein Schatten seiner selbst.
Wie sehr SKYNYRD tatsächlich ausgeblutet ist, verdeutlicht die Tatsache, dass man für "God & Guns" mit John "5" Lowery, Bob Marlette, Jeffrey Steele und sogar noch der verblichene Hughie Thomasson (im Titeltrack) externen Sachverstand beim Songwriting "einkaufen" musste. Ein Armutszeugnis für eine Band, die die Klassiker früher reihenweise 'rausgehauen hat.
Seit dem schwachen "Vicious Cycle"-Album 2003 ist wenig passiert, außer dass Zeit vergangen ist. Geld verdienen mit letztendlich beliebig austauschbaren Musikern war angesagt. Gott sei Dank hat man mit KID ROCK einen riesigen Fan, der SKYNYRD die Möglichkeit einräumt, wenigstens als Support noch einmal in riesigen Arenen spielen zu dürfen. Auch die Karibik-Kreuzfahrt, zynischerweise "Simple Man Cruise" getauft, ist ein Selbstläufer - wozu also noch irgendwelche kreativen Reserven herauskitzeln?
Wenn man den lieben Mammon als Triebfeder des skynyrd'schen Schaffens ausmacht, weiß man schon ziemlich genau, wie es "musikalisch" weitergehen könnte: Zunächst wird es eine "God & Guns Live"-CD, dazu eine Live-DVD und eine DeLuxe-Box gleichen Titels geben. Silvester/Neujahr wird wieder ein "Simple Man Cruise" veranstaltet. KID ROCK nimmt die Herren im nächsten Jahr wieder Huckepack auf US-Tour... und wenn Gary Rossington (an dessen Überleben die Namensrechte hängen!!!) bis dahin nicht gestorben ist, vielleicht in fünf oder sechs Jahren wieder einen lauen Aufguss von "God & Guns". Völlig unrealistisch erscheint dieses Szenario nicht...

Zu "God & Guns" braucht man erschreckender Weise wenig Worte zu verlieren. Unsterbliche Songs wird man vergeblich suchen, einzig die erste Single "Still unbroken" lässt etwas von der alten Klasse aufblitzen. Aber bereits die zweite Auskopplung, "Simple Life", ist an Beliebigkeit kaum zu überbieten. Dazu kann bestenfalls noch der Titeltrack "God & Guns" einigermaßen an "Still unbroken" anknüpfen. Drei mittelprächtige Songs hat es noch, die zu gefallen wissen, aber alles andere als originell sind: "Little thing called you", "Skynyrd Nation" mit einem glänzend aufgelegten Rickey Medlocke sowie "Floyd". Dann wird es zappenduster - der Rest ist einfach nur noch ärgerlich. Ob jetzt gähnende Langeweile wie in der triefigen Ballade "Unwrite that song" [ja, das hätten sie wohl besser getan!] oder der hundertste Abklatsch von altbekanntem Kram, wie "Storm", ist eigentlich einerlei. "Comin' back for more" fluppt mainstreamig-aalglatt ins Ohr und auch gleich wieder 'raus. Widerwärtig ist die Botschaft von "That ain't my America". Die Dummheit der Aussagen dieses Textes hat man seit der medialen Abwesenheit "Dabbeljuh" Bushs bestimmt nicht vermisst. Naja, den minderbemittelten Nerv der beinharten US-Redneck's wird dieser Song punktgenau ins Mark treffen. Über den traurigen Rest legen wir den Mantel des gnädigen Schweigens...

FAZIT: "God & Guns" befindet sich auf einem ähnlich schwachen Niveau wie "Vicious Cycle", dem letzten Rundling LYNYRD SKYNYRDs. In dieser Verfassung möge man uns alten Fans bitte weitere Veröffentlichungen ersparen. Mit solch' altbackener Ware wird man ohnehin keine neuen/junge Fans dazu gewinnen können. Mehr als sechs Punkte kann ich "God & Guns" nicht verleihen und die auch nur, weil die Produktion keinerlei Schwächen aufweist.
Also SKYNYRD: Es ist Zeit für die Rente! Solange uns solche wahnwitzigen Southern-Rocker wie die NEW SOUL COWBOYS und Konsorten bedienen, brauchen wir ohnehin keinen 347sten Aufguss von "Free Bird" oder "Sweet Home Alabama".

Steve Braun (Info) (Review 12525x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 6 von 15 Punkten [?]
6 Punkte
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Tracklist:
  • Still Unbroken
  • Simple Life
  • Little Thing Called You
  • Southern Ways
  • Skynyrd Nation
  • Unwrite That Song
  • Floyd
  • That Ain't My America
  • Comin' Back For More
  • God & Guns
  • Storm
  • Gifted Hands

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Mario
gepostet am: 10.09.2009

User-Wertung:
10 Punkte

Aus Sicht des Skynyrd-Fan vielleicht eine ziemliche Enttäuschung. Aber insgesamt ist es doch ein nettes Rockalbum. Der doofe Redneck-Patriotismus von "This ain't my America" ist zwar indiskutabel, aber ist das Ted Nugent nicht auch?
Andreas
gepostet am: 10.09.2009

Waren die doch schon immer. "Sweet Home Alabama" gilt immerhin seit jeher als Retourkutsche auf N. Youngs Redneck-Kritik. Liest man sich alte LS-Texte durch, waren die Knaben schon immer bieder. Sowieso ... dass die ein Thema für Rockfans sind und waren, ist ein großes Missverständnis - zumindest für mich.
steve [Musikreviews]
gepostet am: 11.09.2009

@ Mario: Mein erster Höreindruck tendierte zunächst auch in zumindest "überdurchschnittlich". Das relativiert sich spätestens nach dem zehnten Durchlauf. Wenn man dann spaßeshalber die "Edge Of Forever" hinterher schiebt, merkt man schnell, wie dünn die musikalische Suppe letztendlich ist.
@ Andreas: Dein "Missverständnis" kommentiere ich vielsagend besser nicht. Von der alten Neil-Young-Legende ist leider auch immer nur die Hälfte bekannt. Ronnie Van Zant verehrte Mr. Young zutiefst und trug häufig ein Shirt mit seinem Konterfei auf der Bühne. Die Achtung war übrigens durchaus gegenseitig...
Mario
gepostet am: 11.09.2009

Hm, gut möglich, dass sich die Ernüchterung bei mir auch noch einstellt. Vielleicht genügten die ersten fünf Durchläufe zu einem endgültigen Urteil noch nicht. Das Feeling der 70er Scheiben erreichen Lynyrd Skynyrd eh im Leben nie mehr. Aber heute ist das auch eine ganz ander Band. Vielleicht habe ich diesbezüglich auch eine etwas andere Sicht darauf. Ich muss auch gestehen, dass ich die Scheiben seit der Reunion vor über 20 Jahren nicht kenne.
Johnny
gepostet am: 11.09.2009

Bis jetzt kenn ich nur den 1. Song - der ist genial!! - und einige Hörschnipsel, die eher enttäuschend waren, aber für eine Beurteilung auch nicht ausreichen.

Grundsätzlich freut sich der Fan wahnsinnig auf jeden neuen Output auch meiner Jugendhelden; aber eine gewisse Qualität sollte / muss es sein. Ich warte also weiter zwischen hoffen und bangen.

Was die Aussagen der Songs anbelangt, sollte man allerdings nicht zu kritisch sein. Musiker sind keine Politiker, und über irgendwas müssen sie ja singen. Und dass mit Ronnie die Qualität der Texte abhanden ging, ist zwar sehr schade, aber für die Musik nicht kriegsentscheidend (sorry für das Wort!).

Etwas ärgerlich ist nur das immer gleiche Hohelied auf die Truppen; aber das ist wohl verkaufsfördernd und - glaube ich - von der Band in der politischen Konsequenz gar nicht zu Ende gedacht und eben auch ein bißchen amerikanisch.

L.S. schaden sicher niemanden, aber ihre Musik erfreut; und nur das zählt!
Uwe
gepostet am: 01.10.2009

User-Wertung:
8 Punkte

Für mich war bislang Lynyrd Skynyrd der Inbegriff von musikalischem Perfektionismus in der Rock-Musik.

Die Ansicht, dass der letzte Silberling "Vicious Cycle" musikalisch nicht überzeugt hätte, kann ich daher auch keineswegs teilen, zumal dieses musikalische Meisterwerk neben "Street survivors", "Twenty" und "Edge of forever" das Beste ist, was diese Band je geschaffen hat, aber natürlich wie immer gilt: Gut ist, was gefällt und da gehen die Geschmäcker nun einmal gelegentlich auseinander, auch wenn die musikalische Qualität bei den genannten Alben für sich sprechen.

Tja, und da wäre man auch schon beim neuen Album angelangt...
Ich bin ein wenig verstört, da die Erwartungshaltung etwas höher angesiedelt war, obwohl ich insbesondere aufgrund des Todes von Billy Powell einen erheblichen musikalischen Defizit einkalkuliert habe - es gibt eben nicht viele wirklich begnadete Musiker auf diesem kleinen Planeten.

Die CD erinnert mehr an eine weitere Scheibe der Van Zant-Brüder (die erste CD ist absolut empfehlenswert, aber dann...).

Es tut mir regelrecht weh zu sagen, dass es in der Tat an der Zeit ist, die musikalischen Aktivitäten allmählich einzustellen.

8 von 15 Punkte - mehr ist mit dieser CD nicht möglich, schade!!!

Dennoch eine fantastische Band, insbesondere Live, aber irgendwann hat eben alles eine Ende oder sollte eines haben...
Uwe II
gepostet am: 01.10.2009

User-Wertung:
11 Punkte

Schande über mich, was bin ich doch unwürdig!!!
Über 1.000 CDs umfasst meine Sammlung, und daher ist mir doch eigentlich hinlänglich bekannt, dass man nicht voreilig über Neuerscheinungen urteilen sollte - nun habe ich es doch getan...

Somit sehe ich mich genötigt, mein Gewissen wieder reinwaschen zu wollen, auch wenn das hier eh kaum jemand lesen wird... ;o)

Sicherlich ist die Enttäuschung weiterhin gegenwärtig, dass die so dermaßen geilen Gitarrenduelle eher etwas zu kurz kommen - eigentlich das Aushängeschild dieser Ausnahmekönner.
Natürlich fehlen auch die einzigartigen Pianoeinlagen von Billy Powell, was sich eben nicht ohne Weiteres ersetzen lässt.

Aber irgendwie fängt die Scheibe doch allmählich an zu rocken, das Songwriting ist auch mehr als nur gewöhnlicher Durchschnitt, und der bemängelte Ohrwurmcharakter ist durchaus vorhanden.

Die Produktion ist nicht so dermaßen überproduziert, wie beim Vorgäner-Album (Bläser und Streicher) - wenngleich "Vicious Cycle" zu meinen Top Ten gehört.

Wer Lynyrd Skynyrd mag, wird auch diese CD schnell lieb gewinnen - hoffentlich anfangs weniger skeptisch, wie ich es getan habe.

"Southern ways" ist jedenfalls der absoluter Burner und mit "Still unbroken", "God and guns" und "Gifted hands" sind noch weitere Perlen vorhanden. Es werden sich sicherlich noch weitere nach mehrmligem Hören aufdrängen...

Auch wenn sich nach wie vor bei einigen Songs (z.B. "Floyd" und "That ain´t my america") für mich ab und an der Vergleich zu Van Zant-Alben aufdrängt, ist die CD wirklich empfehlenswert!

Und vielleicht werde ich eines tages diese CD in einem Atemzug mit den vergangenen drei Alben nennen, die übrigens allesamt in meinen Top Ten vertreten sind. ;o)

Aktuell reicht es jedenfalls für 11 von 15 Punkte (= ca. 73%), was mir als absolut angemessen erscheint!

Viel Spaß beim Hören!!!
steve [musikreviews.de]
gepostet am: 02.10.2009

Hi, Uwe! Ich hoffe, dass ich irgendwie 'rüberbringen konnte, wie wichtig mir persönlich LYNYRD SKYNYRD sind. Wir kennen das ja: mit ehemaligen Freundinnen ist man immer besonders kritisch ;-))
Ich glaube allerdings nicht, dass in 5 oder 8 Jahren noch irgendein Hahn nach "God And Guns" krähen wird - so wie es den meisten Fans auch mit "Vicious Cycle" geht.
Meine persönlichen Top 3 SKYNYRDs sind übrigens "One More From The Road", "Second Helping" und das vielgescholtene "Gimme Back My Bullets (allerdings in der remasterten Version) - in dieser Reihenfolge!
Grüße, steve
Uwe
gepostet am: 02.10.2009

Tach Steve,

welch Ehre, vom "Chef-Kritiker" eine Stellungnahme zu erhalten... ;o)

Ich bin ein wenig verwundert, dass ausgerechnet "Gimme back..." zu deinen LS-Lieblingsalben gehört.
Aber wie du schreibst, hat ja offenbar das Remastering einen entscheidenen Anteil daran.
Also ich war bislang zu geizig, um für die Scheibe noch Geld rauszutun, wenngleich es sicherlich sinnvoll gewesen sein dürfte, die Scheibe soundtechnisch auf Hochglanz zu bringen.
Ich glaub, du hast mich gerade zu nem Neukauf verleitet...

Hab mir mal eben deine Infoseite durchgelesen - recht interessant.

Tognoni ist hier (Bremen) kommenden Do. auch wieder am spielen. Was für ein herrlich durchgeknallter Typ!!! Vor nem halben Jahr hat er sich auch schon lattenstramm 3,5 Stdn. die Finger wund gespielt. Wahnsinn!!!
Also wenn ich mit meinen Jungs nach max. 2,5 Stdn. von der Bühne komme, bin ich erst mal durch mit dem Thema.
Aber der ist echt nicht kaputt zu kriegen.

Ich werd mir demnächst mal noch ein paar Reviews von dir durchlesen, mal sehen, was du noch so zu schreiben hast... ;o)

Gruß, Uwe
steve [musikreviews.de]
gepostet am: 02.10.2009

Also, Uwe, Geiz ist da wohl kaum angebracht, denn es gibt bei der neuen "Gimme..." noch eine DVD mit einer BC-Show von 1975 (Collins/Rossington an den Äxten) dazu. :o) Dieses Remastering klingt wesentlich besser als die damalige Vinyl!!! Selten hat eine Neulage mehr Sinn gemacht.

Zu Tognoni brauchts keine grossen Worte: Der Mann ist einfach ein Tier... und super-sympathisch ;-)))
Johnny
gepostet am: 05.10.2009

User-Wertung:
12 Punkte

God & Guns ist ein tolles Rockalbum mit tollen songs geworden.

Allerdings hätte das Ergebnis weitaus anders (für mich persönlich sogar besser) sein können, wäre es anders produziert und teilweise etwas anders umgesetzt worden.

Dabei fängt es genial an: Still Unbroken ist ein völlig typischer Skynyrd Song mit allen Trademarks, baut sich toll auf, wechselt das Tempo, ganz geiles Gitarrensolo wohl von Gary und einem eingängigen, aber nie einfachen Refrain.

„God § Guns“ und „Floyd“ sind ebenso geile Songs. Was mich erstaunt und etwas ratlos zurücklässt, sind die Soundteppiche mittendrin und die etwas zurückgemischten Gitarren und ein Umstand, der bei vielen Songs festzustellen ist: Gerade LS sind die Übergange in den Songs immer genial und immer absolut „elegant“ geglückt. Hier hat man das Gefühl, der Hardrockhammer regiert auf Kosten des Songwritings mit. Sind das eigentlich Syntheziser im Hinterrund oder was ist das? Oder ist das der Einfluss der externen Songwriter und des neuen Produzenten? Auch jeden Fall schade, so bleibt es hier bei guten Songs und eben nicht bei total geilen. God & Guns z.B. würde ich gerne mal live hören, reduziert auf Bass, Drums und nach vorne gemischte Gitarren.
Johnny Teil 2
gepostet am: 05.10.2009

User-Wertung:
12 Punkte

Dasselbe bei Gifted Hands, einer vor allem textlich absolut gelungenen Hommage an Billy. Denkt euch mal die Streicher weg, dafür ein kleines Billy-Piano-Solo und dann die Gitarre nach vorne; was wäre das für ein Hammerteil! Aber auch so: immer noch ein sehr guter Song, aber er könnte eben....

Die Balladen dagegen sind für mich noch am ehesten LS typisch: Southern Ways als Mischung aus „Sweet Home“ unplugged und „Am I Losin´“, klasse gemacht!

“Unwrite that song” ist ein Southern-Popsong mit toller Melodie, sehr schönen Gitarren und so einfach wie damals “pure & simple”. Ich hoffe, dass Skynyrd hiermit vielleicht in die Charts wandert und Geld verdient.

That Ain´t… ist der legitime Nachfolger von Red, White § Blue, einfach eine klasse Ballade!

Simple Life liegt irgendwo zwischen den Balladen und Rockern, ist aber ebenso sehr schön mit auch ebenso gutem Text!

Richtig klasse und ein lupenreiner Southern Rocker ist von der Bonus CD noch das „I´m a hobo kinda man“, der hätte auf die originale CD gehört.

Ebenso noch so gerade bang-bang, dafür fallen bei mir 2 Stücke etwas durch den Rost: „little thing called you“ und „coming back for more“, das ist jeweils lupenreiner AOR, und das nicht einmal besonders originell.

Zu loben dagegen wieder „Skynyrd Nation“ als Riffrocker mit tollen Soli!

Ich bin mal gespannt, welchen Stellenwert diese CD in einigen Jahren einnimmt. Heute bin ich erst mal froh, dass LS wieder eine neue CD gemacht haben, die man so gut wie durchhören kann und die unter dem Strich mächtig Spass macht und LS vielleicht sogar neue Hörer erschließt.
Joe
gepostet am: 07.10.2009

User-Wertung:
12 Punkte

"Heute bin ich erst mal froh, dass LS wieder eine neue CD gemacht haben, die man so gut wie durchhören kann und die unter dem Strich mächtig Spass macht und LS vielleicht sogar neue Hörer erschließt." Da haste aber völlig recht - genau soisses!!
Rocker Tom
gepostet am: 11.10.2009

User-Wertung:
13 Punkte

Völlig unverständliche Review ... Southern Rock 2009 muss so klingen!!!!
Die Platte stieg gerade auf Platz 18 der Top 200 Billboard-Charts ein!
Joe
gepostet am: 12.10.2009

Es gibt ein schönes Interview bei Billboard - sollte auch für Steve Braun nicht ganz uninteressant sein ...

Auszug:
The veteran rockers admit the title track will likely strike people as politically incorrect, but self-censorship has never been in Lynyrd Skynyrd's vocabulary. "We were just in Europe and [with] everybody that was the first question: 'What is the meaning of this "God & Guns?" ' " Van Zant says. "We believe in God and I think that Rickey says it best: 'Any religion that you believe in you should be able to pray to it.' For me, personally, it is Jesus Christ and the Lord above."

Van Zant says he doesn't own any handguns, but supports the rights of others to do so. "It is a scary world out there and believe me that if someone were to try to come into my house, I want to be able to protect myself," he says. "We are not saying that every idiot out there should own a gun-and there should be better background checks on guns. Not everybody should have the right."

http://www.billboard.com/features/lynyrd-skynyrd-video-feature-praise-the-1004021219.story#/features/lynyrd-skynyrd-video-feature-praise-the-1004021219.story?page=1
steve [musikreviews.de]
gepostet am: 13.10.2009

User-Wertung:
6 Punkte

Ich hatte die drei Video-Ausschnitte bereits vor einigen Tagen auf der Billboard-Newssite mit Interesse angeschaut. LS lassen mich nun einmal nicht kalt - das wird sich in diesem Leben auch nicht mehr ändern.

Diese Äußerungen, die Du zitierst, beschreiben den tiefen kulturellen Graben zwischen Europa und den USA. Mir ist durchaus bewusst, dass die Amies nicht nur in Bezug auf Gott und Waffen anders drauf sind. In den US fehlt nahezu jedes Verständnis für andere Einstellungen, speziell der Deutschen, zu diesen Themen. Die Tatsache, dass LS von europäischen Interviewern auf dieses Thema angesprochen werden, verdeutlicht dies.
Meine durchaus ausgeprägte soziale Kompetenz akzeptiert nicht nur diese kulturellen und historisch bedingten Unterschiede, sondern lassen mich das pseudo-militante Gelaber in der US-Southern-Rockbands seit Jahren mit stoischer Ruhe ertragen. Ich erinnere an das HOGJAW-Video, das ich irgendwie sogar witzig fand.
Dieser "Maschinengewehr-Spiritismus" der evangelikalen Spinner ist allerdings nicht nur für ausgemachte Atheisten wie mich reichlich unerträglich... und bei Leuten wie "Dabbeljuh" Bush erreicht meine Toleranz ihre äußersten Grenzen! Der Text von "That Ain't My America" bedient die Klischees der Rechten, die gerade Präsident Obama als Ausgeburt der Hölle betrachten. "Gott sei Dank" ist dies nicht MEIN Amerika, denn ich weiß über zahllose MySpace- und auch persönliche Kontakte, dass viele Amies ein neues Verhältnis zur US-Außenpolitik, die jahrzehntelang Gott und Waffen mit missionarischen Eifer (und massiver Gewalt) über diese Welt zu verbreiten gesucht hat, entwickelt haben. Das macht Mut...

Nochmal zur neuen SKYNYRD: Ich bin mir nicht sicher, ob Southern-Rock heute SO klingen MUSS. Ich denke da viel eher an die NEW SOUL COWBOYS, die ich allen SKYNYRD-Fans ans Herz legen möchte. So könnte Southern-Rock zukünftig klingen...
Joe
gepostet am: 13.10.2009

@Steve, Du haust da natürlich einiges raus ...! So tief kann der kulturelle Graben ja wohl nicht sein – amerikanische Musik, Filme etc. sind weltweit Thema; zwischen 50 und 60 Millionen Amis haben deutsche Wurzeln und sind stolz drauf. Zu God&Guns, jetzt fällt natürlich besonders auf, wie politisch eingefärbt durch Interpretationen deine Albumreview/Wertung ist!! Lynyrd Skynyrd sind sicher Patrioten und auch konservativ – aber die Gleichsetzung mit „Rechten“ ist natürlich, bei allem Respekt, politisch falsch. Wer Obama nicht gewählt hat, ist deshalb nicht automatisch ein .... ! Die eigenen Truppen in dieser weltpolitischen Lage zu unterstützen ist wohl verständlich, gleiches gilt für mich und die Bundeswehr/ISAF.

Van Zant says he doesn't own any handguns, but supports the rights of others to do so. "It is a scary world out there and believe me that if someone were to try to come into my house, I want to be able to protect myself," he says. "We are not saying that every idiot out there should own a gun-and there should be better background checks on guns. Not everybody should have the right."

Frage mal einen Taxifahrer in einer deutschen Großstadt - da geht der Daumen hoch!!!
Ist natürlich ein abendfüllendes Thema ... Obwohl Du Atheist bist, God bless Lynyrd Skynyrd – und alle die Rockmusik aus unserem europäisch-nordamerikanischen Kulturkreis lieben!!! :-)
LAD
gepostet am: 14.10.2009

User-Wertung:
12 Punkte

So, habe seit gestern die limited edition von G&G. Und ich kann die teils negativen Beurteilungen so spontan nicht teilen.
Wieso starb der Spirit von LS 1977? Von den Rolling Stones erwartet doch heute auch keiner, dass sie wie 1965 klingen!
Ich finde die Musik klingt nach modernem Rock, keineswegs peinlich. Die Texte sind Ansichtssache...aber mal ehrlich...immer öfter wenn ich die Zeitung aufschlage denke ich auch "das ist nicht mein Deutschland"... oder vielleicht hätte dem Typ in der Münchner S-Bahn eine Knarre geholfen...Natürlcih ist das nicht der richtige Weg, aber diese Emmotion kommt doch wohl bei jedem gelegentlich mal hoch, oder? Ich bin jedenfalls gespannt, ob mir die Scheibe nach dem 20sten Mal auch noch gefällt.
Johnny
gepostet am: 15.10.2009

User-Wertung:
12 Punkte

Hi Steve, ich habe mir nach deiner euphorischen Kritk zwischenzeitlich auch die New Soul Cowboys zugelegt. Eine sicherlich sehr sehr gute CD, schöner harter Southern Rock mit tollem Sänger und Gitarren; aber deinen Qualitätsunterschied zur Skynyrd kann ich weniger nachvollziehen.

Und abseits der Texte sind gerade die Skynyrd- Balladen um Längen besser, melodischer und eigentlich viel mehr was für Verliebte als die NSC. Das einzige, was der Skynyrd fehlt, ist ein geiler Boogie; und was ein wenig zuviel ist, sind die Synties, aber sonst? Dennoch, mach so weiter, deine Kritiken zu lesen macht Spass!
Schläer
gepostet am: 24.10.2009

User-Wertung:
15 Punkte

des album is übel geil hörs grade nur is halt bisle mehr mit drive
Sheriff
gepostet am: 05.11.2009

also ich hab die ersten beiden songs gehört und dachte ne das ist nicht LL ich war erstmal enttäuscht.
dann kam endlich das ganze album raus und ich kaufte mir es und wieder hatte ich meine zweifel, aber dann umso öfter ich es hörte umso besser gefiel es mir.
nach 10 x durch hören muß ich sagen ein geiles album. es ist geradlinier als man es gewohnt ist , aber für mich ist es ein geiles album.
habe die kritik gelesen und war enttäuscht von dem schreiber, sehr oberflächlich und wahrscheinlich nur einmal reingehört und geurteilt.
alle lieder find ich auch nicht gut , aber zumindest 3/4 der songs und das ist für ein album schon sehr ordentlich.
fazit: gutes rockiges album für so alte herren.
steve [musikreviews.de]
gepostet am: 12.11.2009

Einmal angehört? Quatsch, nur die Snippets bei amazon... ;-)) *koppschüttel*
Dixie-Queen
gepostet am: 28.11.2009

User-Wertung:
7 Punkte

Soviel Worte um ein derart mittelmässiges Album, tststs! Das Review triffts sehr schön, man merkt, dass der Schreiber ein echter Skynyrdfan ist und sich mit dieser Sülze eingehend beschäftigt hat. Weiter so!
Joe
gepostet am: 28.11.2009

User-Wertung:
13 Punkte

Na, dixie-queen ... schöne Minderheitenmeinung!! Bei Billboard.com Tpo 200 Einstieg auf 18 - das Beste seit Street Survivors ... Demnächst over Germany -yep!
Nils [musikreviews.de]
gepostet am: 28.11.2009

Was hat denn eine Chartplatzierung mit Qualität zu tun?
Joe
gepostet am: 28.11.2009

@Nils, die Band ist so populär wie seit den 70 nicht mehr, sie schreiben ein modernes Southernrockalbum und platzieren sich vor vielen Popalben ... DAS ist Qualität - der Rock n Roll aus dem Süden lebt!

Hier mal von Rockantenne.de auf den Punkt gebracht:"Die Southern Rock Pioniere von Lynyrd Skynyrd sind zurück!
Lange vorstellen muss man die Herren wohl nicht. Mit ihrem Über-Hit „Sweet home Alabama“ sind sie selbst nicht-Rockern bestens bekannt. Und die Zahlen sprechen sowieso für sich. 16 Studioalben und 30 Millionen verkaufte Platten weltweit!
Mit „God & Guns“ melden sich Johnny van Zant und Co. zurück, und sie haben nichts von ihrer alten Form eingebüßt.
Über sieben Monate haben Lynyrd Skynyrd in ihrem Studio in Nashville in Tennesse an den Songs gewerkelt. Und sie haben alles einfließen lassen, was diese Band musikalisch schon immer ausmachte:
Rock, Southern Rock, Pop, Country und Blues. Bleibt die Frage nach dem Titel des Albums. Gitarrist Rickey Medlocke gibt die Antwort: „Der God-Teil im Titel charakterisiert für mich Hoffnung, Glaube und Spiritualität; der Guns-Part symbolisiert für mich die Freiheit, seine eigenen Entscheidungen treffen zu können, seinen eigenen Weg zu gehen.“ Und ihren ganz eigenen Weg sind sie mit diesem Album wieder einmal gegangen.
Die Herren selbst sagen, sie könnten nicht zufriedener mit dem Ergebnis sein. Und wir auch nicht!"
Nils [musikreviews.de]
gepostet am: 28.11.2009

Was meine Frage nicht beantwortet, was eine Chartplatzierung mit Qualität zu tun hat...
Johnny
gepostet am: 30.11.2009

Nils, natürlich hast du Recht; eine Chartplazierung hat nun rein gar nichts mit Qualität zu tun, und hohe Chartplazierungen machen auch mich immer eher skeptisch denn erwartungsfroh.

So wär z.B. Tokio Hotel ja eine famose Band, wenn es danach ginge.

Ich selber bin absoluter LS-Fan seit 1973, kenne alle Alben, habe die Band sicher schon ca. 15 x live erleben dürfen und masse mir schon ein faires Urteil über diese CD an.

Und mit meiner Meinnung bin ich eher bei Joe als bei Steve oder vielleicht auch dir.

Auch mir gefällt lange nicht alles an dieser CD; der Qualitätsanspruch ist sicher auch ein anderer als bei insbesondere den älteren LS CD´s; aber:

die CD gefällt, rockt teilweise mit geilen Gitarren, hat 2 -3 wunderschöne Balladen mit einem der absolut besten Sänger und ist handwerklich wie immer erste Sahne.

Einziger Kritikpunkt ist mE der etwas zu hohe Syntieanteil; ohne den wäre das Produkt wirklich grosse Klasse; so ist es eben nur gut
Joe
gepostet am: 05.12.2009

@Nils, also .... wenn wir die Nummer 1 Hits der Beatles zum Beispiel nehmen - sehe ich auch DA! eine Verbindung Chartplatzierung mit Qualität! Bei Tokio ... natürlich nicht!!! Meinte auch keine allgemein gültige Theorie, gelle!
Cash
gepostet am: 20.01.2010

Floyd, God & Guns und Storm sind doch 13/15-Songs!!

Nein?
EchnaTron
gepostet am: 03.02.2010

Ich gebe zu ich kenne die alten skynyrd-werke nahezu gar nicht, daher konnte ich unbefleckt an das album gehen. Und daher finde ich die scheibe auch wirklich super. Floyd ist mein absolutes Highlight, gefolgt von songs wie that ain't my america(wer sich hier über den text aufregt ist natürlich nur trauriges opfer des momentan immer noch hippen antiamerikanismus), god and guns (dessen text wesentlich bedenklicher ist was mich angeht) oder still unbroken. meiner ansicht nach liegt ein klasse southern rock album vor, ds sicher noch viele rundläufe bei mir erleben wird
Wolle 57
gepostet am: 02.03.2010

Hi Ihr Pseudokenner der Szene. Nehmt Euch eine Klampfe und beweißt daß Ihr es besser könnt. Egal wie oft die Besetzung aus welchen tragischen Gründen noch wechselt, aber jeder Ersatz der bei L.S. einsteigt steckt Euch, egal auf welchem Instrument allemal locker in die Tasche. Oder mal anders gesagt, schaut Euch Lynyrd Skynyrd live an und sagt mir dann Eure Meinung. Ich war am 28.02. im Haus Auensee in Leipzig und bis auf die relativ wenigen Zugaben kam ich voll auf meine Kosten.
Sheriff
gepostet am: 02.03.2010

Wolle 57, ja da steht ne einheit auf der bühne und die rocken, selbst der einzig übrig gebliebende rossington (schaut zwar oft grimmig :-) hat eier auf dem boden hängen und slidet so cool wie kein anderer ( naja es gibt immer bessere). freu mich auf oberhausen undletztes jahr war ich in köln.
ach ich spiel selbst in einer lynyrd skynyrd coverband und slide, aber leider noch nicht auf dem niveau...üben üben hauptsache fun
Voodoo Edge
gepostet am: 25.10.2010

User-Wertung:
7 Punkte

In fünf Jahren kräht doch kein Hahn mehr nach "God and Guns"
MooSE
gepostet am: 03.08.2011

User-Wertung:
14 Punkte

Hallo Zusammen,
Ich weiss dass Thema ist schon veraltet.
Aber ich bin jetzt 16 und kannte von L.S. bis jetzt vielleicht 15 Songs. Ich hab mir dann God & Guns gekauft. Natürlich ist es nicht mit früher vergleichbar, trotzdem gefällt mir die CD sehr. Ich und meine Freunde hören sie jetzt sehr viel. Denn in unserer Hip-Hop-regierten Jugendwelt ist es einfach der perfekte Kontrast. Obwohl ich normalerweise AC/DC, Papa Roach und Iron Maiden höre gefällt mir der "neue" Southern Rock sehr gut. Ich denke das diese Musik heute so klingen muss um junge Fans wie mich dazu zugewinnen.
Kasimir
gepostet am: 17.11.2011

Nichts für ungut, LS kannte ich durch ihren Hit SHA. Ansonsten war die Band nicht unbedingt in meinem Fokus. Bis ein Freund mir diese CD empfahl. Das wäre mein Ding und er hatte recht. Die Musik macht wirklich Spaß, die Texte differenziert betrachten und alles ist gut. Baue mir gerade eine LS Sammlung auf, was will man mehr??
narf
gepostet am: 12.04.2013

User-Wertung:
8 Punkte

für mich sind songs wie t.a.m.a. und gods and guns ein zeichen dafür das diese jungs vollkommen weltfremd sind, und weder ahnung von ihrer aktuellen innenpolitischen lage noch ahnung vom weltpolitischen geschehen allgemein haben -was ja normalerweise relativ typisch ist. aber dann sollte man sich besser zu sowas nicht äussern, sonst wird das einfach nur peinlich! die typen sind ja schliesslich keine 16 mehr... wer solchen schwachsinn in interviews daherschwafelt hat nie internationale statistiken zu schusswaffentoten/verletzten gelesen, ca. 10000 tote durch tötungsdelikte mit schusswaffen jährlich in den USA... japan: weniger als 15!!
wer die logik "je mehr schusswaffen desto mehr schusswaffentote" net kapiert ist einfach minderbemittelt. wenn man solche hinrfreien texte ausblendet sind die songs allerdings recht groovig find ich, das album kann man sich gut anhören. es ist halt ein bisschen als ob man sich einen film wie the expendables oder so was ansieht: es ist nett und macht (mir) spass, tiefgründiges darf man hier aber nicht erwarten bzw ignoriert man besser. in solchen filmen denkt man ja auch besser nicht über realismus nach...
Malte
gepostet am: 14.12.2014

User-Wertung:
11 Punkte

Freune, Freunde!
Bitte erklärt mir mal, wieso ihr dieses Album so zerreist?!
Natürlich ist das nicht mehr die Band aus den 70'ern, aber das ist kein Grund, mit einer grundsätzlich negativen Einstellung an die Scheibe ranzugehen!
Was ich schade finde, ist, dass die Platte hier von einigen, so habe ich das Gefühl, schlecht bewertet wird, nur weil sie nicht mehr diese unglaubliche Qualität aus alten Zeiten besitzt!
Ich schließe mich "MooSE" voll und ganz an! Auch ich bin erst 16, und auch wenn die alten Platten geiler sind, ist "God & Guns" immernoch eine gute Platte!
Man muss nicht mit einer so geradezu reaktionären Einstellung diese Platte bewerten. Das diese Platte jetzt kein Meisterwerk ist, dürfte jedem klar sein.
Dennoch verdient auch sie Anerkennung, auch wenn sie nicht mehr an die alten Platten rankommt.

Einfach eine schöne Rock-Scheibe, macht Laune, muss nicht alles überragend sein!

Gruß
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