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Uriah Heep: Celebration - Forty Years Of Rock (Review)

Artist:

Uriah Heep

Uriah Heep: Celebration - Forty Years Of Rock
Album:

Celebration - Forty Years Of Rock

Medium: CD
Stil:

Melodic Hardrock

Label: Ear Music
Spieldauer: 62:21
Erschienen: 18.09.2009
Website: [Link]

Über URIAH HEEP muss man eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren. Sie sind ein Urgestein der harten Rockmusik und haben unzählige tolle Hits hervorgebracht. Viele davon begegnen uns auf "Celebration", dem Album zum 40(!)-jährigen Bandjubiläum wieder. Dennoch handelt es sich dabei nicht um eine reine Best-Of-Compilation, sondern die Stücke wurden im derzeitigen Line-Up re-recorded. Außerdem gibt es noch zwei ganz neue Tracks, um auch den Leuten, die von HEEP schon alles haben, einen Kaufanreiz zu bieten.

"Oha", werden jetzt manche denken, "Bernie Shaw, singt also die ganzen Songs, denen ganz andere Sänger damals ihren Stempel aufdrückten". So ist es, und da Bernie Shaw eine ausdrucksstarke und variable Stimme hat, meistert er diese Aufgabe auch. Gut, selbst ich muss mich bei "Free Me" ein wenig dran gewöhnen, nicht John Lawtons rauhes, charakteristisches Organ zu vernehmen, oder beim ultimativen Klassiker "Lady In Black" fehlt mir etwas Ken Hensleys intensiv-emotionale Performance. Doch wie erwähnt, Bernie Shaw macht seine Sache insgesamt sehr gut. Überhaupt kann man sagen, dass sein Einstieg 1986 ein Glücksgriff war. Stücken wie "Sunrise", "Stealin'", "Between Two Worlds" und "Look At Yourself" drückt er hier selbst sein Siegel auf und lässt frühere Sänger schnell vergessen. Dazu profitieren ja einige HEEP-Songs sehr von den choralen Refrains, und diese sind auch auf "Celebration" mitreißend wie eh und jeh.

Doch kommen wir mal zu den beiden neuen Songs: "Only Human" ist ein stimmungsvoller Hardrocker mit nostalgischem Touch, viel Drive, einer eingängigen Melodie und einem klasse erarbeiteten Höhepunkt. Er schließt sich der Tradition der Superhits richtig gut an. "Corridors Of Madness" ist getragener und rückt mehr die emotionale Seite in den Vordergrund. Auch dieser Track ist nicht schlecht, kann aber nicht ganz so zünden wie "Only Human". Die chorale Bridge geht aber gut ins Ohr und verpasst dem Song einen leicht epischen Schliff.

Die Leistung aller Musiker ist einwandfrei. Sie versprühen auf diesem Album so viel Schwung, wie eine Reihe Mittzwanziger. Die Produktion der Scheibe ist transparent, lässt aber dennoch dem typischen Old-School-Touch, den diese Kompositionen einfach benötigen, genug Raum zur Entfaltung. "Celebration" wird neben der regulären Version noch als Deluxe Edition mit einer Bonus-Live-DVD vom Sweden-Rock-Festival released. Diese Version lag mir zur Rezension allerdings nicht vor.

FAZIT: "Celebration" ist durch die beiden neuen Stücke und die Neueinspielungen der Klassiker selbst für diejenigen interessant, die schon so manche URIAH-HEEP-COMPILATION im Schrank stehen haben.

Steffen (Info) (Review 5682x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Only Human
  • Bird Of Prey
  • Sunrise
  • Stealin'
  • Corridors Of Madness
  • Between Two Worlds
  • The Wizard
  • Free Me
  • Free And Easy
  • Gypsy
  • Look At Yourself
  • July Morning
  • Easy Living
  • Lady In Black

Besetzung:

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