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Rhapsody Of Fire: The Eighth Mountain (Review)

Artist:

Rhapsody Of Fire

Rhapsody Of Fire: The Eighth Mountain
Album:

The Eighth Mountain

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Melodic/Symphonic Power Metal

Label: AFM / Soulfood
Spieldauer: 64:07
Erschienen: 22.02.2019
Website: [Link]

RHAPSODY OF FIRE ist eine italienische Symphonic Power Metal Band, die als ein Teil aus der Asche der ursprünglichen Band RHAPSODY hervorgegangen ist. Der zweite Ableger musiziert unter dem Namen LUCA TURILLI’S RHAPSODY ebenfalls weiter. Die Band steht für Symphonic Power Metal, der neben einer gehörigen Portion Bombast, Pathos und technischen Fähigkeiten der Musiker, von Tempo, orchestralen Arrangements und hymnischen Melodien lebt.

Zudem waren in der Vergangenheit die Songs Teil einer Saga, die über mehrere Alben entwickelt wurde, ein Konzept, das auf dem neuen Longplayer wieder aufgenommen wird. Die von Roby De Micheli und Alex Staropoli unter dem Namen „Nephilim's Empire Saga“ kreierte Geschichte, bedient sich diverser Fantasy-Elemente und findet auf dem Album im finalen Epos „Tales Of A Heroes Fate“ ihren Höhepunkt, wobei Dracula vom Dienst, CHRISTOPHER LEE, die Spoken Words beisteuert.

Die Story dreht sich um verlorene, korrupte Seelen. Alex Staropoli: „Es geht darum, für welchen Weg im Leben man sich entscheidet. Die Story ist zwar fiktiv, trägt aber klare Bezüge zur Realität, so wie sie sich uns tagtäglich darstellt.“ Das faszinierende Cover-Artwork entstammt dem Genie ALEX CHARLEUXs, der schon das Cover für die 2017 Compilation „Legendary Years“ gestaltete. STAROPOLI: „Das Artwork ist wirklich atemberaubend und wirkt speziell auf der Vinylfassung unglaublich eindrucksvoll. Besser als mit diesem Cover kann man die neue Saga nicht illustrieren.“

Wie schon in der Vergangenheit, arbeitet die Band auch auf dem nun vorliegenden Werk „The Eighth Mountain“ mit einem großen Orchester zusammen, in diesem Fall dem BULGARIAN NATIONAL SYMPHONY ORCHESTRA, das dafür sorgt, die ohnehin schon bombastischen Songs noch hymnischer erscheinen zu lassen. Zudem gibt es große Chöre zu hören, die mit mehr als 20 Sängern den Background füllen. Solisten mit mittelalterlichen Instrumenten komplettieren das Line-Up in Kompaniestärke.

Neben „Abyss Of Pain“, „Master Of Peace“ und „Clash Of Times“, die neben grandiosen Gesangslinien Double-Bass Passagen in atemberaubender Geschwindigkeit beinhalten, finden sich auf dem Album im wahrsten Wortsinn „klassische“ Balladen wie „The Wind The Rain And The Moon“, ein Titel, der durch das Orchester und die famose Gesangsleitung GIACOMO VOLIs lebt und gediegenes Songwriting liefert.

FAZIT: RHAPSODY OF FIRE kehren mit ihrem neuesten Epos „The Eighth Mountain“ zu den Wurzeln zurück, die RHAPSODYs Erfolg einstmals ausmachten. Barock-Metal mit teilweise grandiosem Songwriting, Tempowechseln und symphonisch dominierten Parts, die das Herz höher schlagen lassen, wenn man mit dieser Spielart des Metal sympathisiert. Ein Album, auf dem es viel zu entdecken gibt, wenn man sich darauf einlässt.

Stefan Haarmann (Info) (Review 962x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 13 von 15 Punkten [?]
13 Punkte
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Tracklist:
  • Abyss Of Pain
  • Seven Heroic Deeds
  • Master Of Peace
  • Rain Of Fury
  • White Wizard
  • Warrior Heart
  • The Courage To Forgive
  • March Against The Tyrant
  • Clash Of Times
  • The Legend Goes On
  • The Wind, The Rain And The Moon
  • Tales Of A Hero’s Fate

Besetzung:

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